Weilheim: Straßen überflutet - Keller unter Wasser

Schon wieder schüttet es in Bayern wie aus Kübeln. Und schon wieder haben Helfer alle Hände voll zu tun, um ein schlimmes Hochwasser zu verhindern. Im Landkreis Weilheim-Schongau, der erst vergangenes Wochenende schwer getroffen wurde, sind mehrere Straßen überflutet.
dpa |
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Dieses Bild vom vergangenen Montag zeigt einen Garten im oberbayerischen Polling nach dem Hochwasser. (Archivbild)
dpa Dieses Bild vom vergangenen Montag zeigt einen Garten im oberbayerischen Polling nach dem Hochwasser. (Archivbild)

Weilheim - Nach stundenlangem Dauerregen sind am Donnerstag im Landkreis Weilheim-Schongau wieder Straßen überflutet worden und Keller vollgelaufen. Zahlreiche Bäche traten über die Ufer. "Die Pegel steigen landkreisweit", sagte der Sprecher des Landratsamtes, Hans Rehbehn. Es wurde die Vorstufe des Katastrophenalarms ausgerufen.

Lesen Sie hier: Wieder schwere Gewitter in Bayern

Betroffen waren vor allem die südlich von Weilheim gelegenen Gemeinden Polling, Oberhausen, Eglfing und Eberfing. In Eglfing wurden nach einem Dammbruch mehrere Firmen überflutet. Feuerwehren und Technisches Hilfswerks (THW) seien im Einsatz, hieß es weiter. In Huglfing und Peißenberg liefen rund zwei Dutzend Keller voll Wasser. Auch in der Kreisstadt Weilheim war die Lage nahe dem Stadtbach angespannt. In Oberhausen wurden die Bundesstraße 472 und Teile des Ortes überflutet.

"Die Lage wird wieder kritischer"

In Polling, dessen Ortskern erst am Sonntag überflutet worden war, wurden sechs Straßen gesperrt. Auf der Homepage der Gemeinde war zu lesen: "Die Lage wird wieder kritischer und wir benötigen dringend weitere Helfer, die am Sportplatz Sandsäcke befüllen können. Bitte mit Schaufel zum Sportplatz kommen." THW-Helfer pumpten vor dem Ortseingang Wasser aus dem Tiefenbach, um so das Überlaufen des ansonsten harmlosen Flüsschens möglichst zu verhindern.

Am Wochenende war der Tiefenbach in Polling über die Ufer getreten. Keller liefen voll, Muren gingen ab. Das Landratsamt erklärte daraufhin am Sonntag für mehrere Stunden den Katastrophenfall.

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