Warnung vor verseuchten Fischen: SPD für mehr Untersuchungen

Altötting (dpa/lby) - Das Landratsamt Altötting warnt vor dem Verzehr chemisch verseuchter Fischen aus Alz und Inn. Bei den Tieren aus diesen Gewässern sind deutlich erhöhte Werte von Perfluoroctansäure (PFC) nachgewiesen worden, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.
| dpa
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Altötting (dpa/lby) - Das Landratsamt Altötting warnt vor dem Verzehr chemisch verseuchter Fischen aus Alz und Inn. Bei den Tieren aus diesen Gewässern sind deutlich erhöhte Werte von Perfluoroctansäure (PFC) nachgewiesen worden, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Bislang hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei Fischproben keine gesundheitsschädlichen Bedenken geäußert.

Angesicht der Warnungen fordert SPD-Umweltexperte Florian von Brunn "sofortige vorsorgliche Untersuchungen und völlige Transparenz in allen PFC-belasteten Gebieten". Anders als in Baden-Württemberg gibt es für Bayern keine Beurteilungswerte. "Man will offenbar in jedem Einzelfall individuell das Gesundheitsrisiko beurteilen. Das ist unverantwortlich gegenüber den Behörden vor Ort und vor allem den Verbrauchern."

Perfluoroctansäure ist ein schwer abbaubarer Stoff und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Ende der 1960er-Jahre wurde er bei der Produktion von Fluorpolymeren im Industriepark Gendorf (Landkreis Altötting) eingesetzt und war wohl über das Abwasser in die Alz gelangt.

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