Verfassungsschutz beobachtet AfD-Chef Bystron

Petry Byston, AfD-Chef in Bayern, wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Grund ist die Nähe zur rechten "Identitären Bewegung".
| AZ/dpa
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Petr Byston wird vom Verfassungsschutz beobachtet.
dpa Petr Byston wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

Der bayerische AfD-Vorsitzende Petr Bystron wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Bystron habe wiederholt Sympathie für die rechte "Identitäre Bewegung Bayern" bekundet, sagte der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, bei der Vorstellung des neuen Verfassungsschutzberichtes am Mittwoch in München.

Deswegen sei er in den Fokus der Behörden gerückt. Die Identitäre Bewegung werde vom Verfassungsschutz beobachtet, weil sich dahinter "eine starke Verwandtschaft mit der völkischen Ideologie der Rechtsextremisten" verberge, erklärte Körner.

"Tolle Organisation"

Körner zitierte Aussagen Bystrons, der die Identitären als "tolle Organisation" bezeichnet habe, deren Aktionen "intelligent" seien und Respekt verdienten. "Die AfD muss ein Schutzschild für die Identitäre Bewegung sein", zitierte Körner. Der AfD-Landeschef wisse, dass die Bewegung vom Verfassungsschutz überwacht wird. Gleichwohl wolle Bystron an der Unterstützung festhalten, sagte Körner.

Die "Identitäre Bewegung" ist eine Gruppierung mit französischen Wurzeln, die seit 2012 auch in Deutschland aktiv ist. Sie wendet sich gegen "Multikulti-Wahn", "unkontrollierte Massenzuwanderung" und den "Verlust der eigenen Identität durch Überfremdung".

Zum harten Kern des bayerischen Ablegers gehören nach Angaben von Körner etwa 100 Personen.

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