Union-Chefin hält nicht viel vom Frauentag als Feiertag

München (dpa/lby) - Angelika Niebler (56), Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, hält nicht viel davon, den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Der internationale Frauentag sei zweifellos ein besonderer Tag, sagte die stellvertretende CSU-Parteichefin dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2).
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Angelika Niebler (CSU), Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, spricht am Rednerpult. Hiner ihr ist dr Schriftzug Frauen Union zu sehen. Foto: Armin Weigel/Archv
dpa Angelika Niebler (CSU), Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, spricht am Rednerpult. Hiner ihr ist dr Schriftzug Frauen Union zu sehen. Foto: Armin Weigel/Archv

München (dpa/lby) - Angelika Niebler (56), Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, hält nicht viel davon, den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Der internationale Frauentag sei zweifellos ein besonderer Tag, sagte die stellvertretende CSU-Parteichefin dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2). Den Tag aber - wie in Berlin - zum gesetzlichen Feiertag zu machen, halte sie nicht für einen Fortschritt. "Ich kenne das auch nur aus Ländern wie Kasachstan, Nordkorea, Mongolei und Kuba, die begehen den Weltfrauentag als Feiertag."

Dagegen sei es wichtig, am Weltfrauentag auf Probleme der Frauen hinzuweisen und sich zu überlegen, wie man Frauen stärker fördern könne. "Ich glaube, das ist der richtige Weg, aber einen Feiertag daraus zu machen, halte ich nicht für okay", sagte Niebler, die für die CSU auch im Europäischen Parlament sitzt.

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