Umfrage: Söder verzichtet nicht auf Kanzlerkandidatur

München (dpa/lby) - Eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung glaubt nicht daran, dass Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf eine Kanzlerkandidatur verzichten würde, um in Bayern zu bleiben. 59 Prozent der Befragten im am Dienstag in München veröffentlichten "17:30 SAT.1 Bayern Wählercheck" gaben an, an Söders bisheriger Aussage, dass er auch künftig in Bayern bleiben wolle, zu zweifeln.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung glaubt nicht daran, dass Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf eine Kanzlerkandidatur verzichten würde, um in Bayern zu bleiben. 59 Prozent der Befragten im am Dienstag in München veröffentlichten "17:30 SAT.1 Bayern Wählercheck" gaben an, an Söders bisheriger Aussage, dass er auch künftig in Bayern bleiben wolle, zu zweifeln. 36 Prozent sagen hingegen, Söder meine es ernst. Der Ministerpräsident selbst hatte immer wieder ausgeschlossen, als Kanzlerkandidat der Union anzutreten - und mehrfach betont, sein Platz sei in Bayern und nicht in Berlin.

Viele Menschen in Bayern zweifeln der Studie zufolge aber daran, dass Söder im Fall einer Kanzlerkandidatur die Unterstützung der gesamten Union hätte: Nur eine knappe Mehrheit von 47 Prozent sagt, dass die Schwesterpartei CDU Söder im Wahlkampf umfassend unterstützen würde, 46 Prozent der Befragten sind davon nicht überzeugt.

86 Prozent der Bayern halten Söder der Umfrage zufolge für einen guten Ministerpräsidenten, 80 Prozent sind mit der Arbeit der bayerischen Staatsregierung zufrieden.

Außerdem wächst die Zustimmung der bayerischen Bevölkerung zum Umgang mit der Corona-Krise. 48 Prozent sind laut Studie mit den Lockerungen zufrieden - im Juni waren es 44 Prozent, im Mai nur 25.

Die Fragen nach Entwicklung und Auswirkungen der Corona-Pandemie beschäftigen die Bayern weiterhin sehr: 61 Prozent der Menschen im Freistaat machen sich teils sehr große Sorgen, dass es zu einer zweiten Infektionswelle kommt.

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