Tanklastzug verliert gefährliche Flüssigkeit: A8 auf 42 Kilometern verschmutzt

Weil der Fahrer nicht merkte, dass sein Tanklastzug ein Leck hatte, ist die A8 auf insgesamt rund 42 Kilometern verschmutzt worden. Ein Fahrstreifen musste bis in die frühen Morgenstunden gesperrt werden.
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Ein Transporter hat am Montagabend große Mengen gefährlicher Flüssigkeit auf der A8 verloren. (Symbolbild)
Ein Transporter hat am Montagabend große Mengen gefährlicher Flüssigkeit auf der A8 verloren. (Symbolbild) © Hauke-Christian Dittrich (dpa)

Weyarn - Am Montagabend hat ein mit 25.000 Kilogramm Eisen(III)chlorid beladener Tanksattelzug auf der A8 zwischen München und Salzburg auf einer Strecke von rund 42 Kilometern die Fahrstrecke verschmutzt. Dies teilt die Polizei mit. Der ausgelaufene Stoff kann unter anderem Haut, Augen und Atemwege schädigen sowie Metalle angreifen.

Der Lkw-Fahrer selbst hatte von der ausgetretenen Flüssigkeit während der Fahrt nichts bemerkt. Wie viel von der Flüssigkeit genau ausgelaufen war, konnte zunächst nicht abschließend gesagt werden. Eine Überprüfung durch den angeforderten Gefahrguttrupp der Verkehrspolizei Rosenheim und der Feuerwehren ergab, dass eine "nicht unerhebliche Menge" aus einem Ventil der Druckleitung ausgetreten ist. Die Ermittlung der Ursache dauert laut Polizeiangaben noch an.

Gefahrgut ausgetreten: Parkplatz komplett geräumt

Die gefährliche Flüssigkeit sickerte unter anderem auf dem Parkplatz in verschiedene Kanäle, sowie ein Auffangbecken, der Bereich musste daraufhin komplett geräumt werden. Der rechte Fahrstreifen der A8 wurde auf einer Länge von knapp 42 Kilometern bis in die Morgenstunden gesperrt. Die Autobahnmeistereien Holzkirchen und Rosenheim beauftragten eine Spezialfirma für die Reinigungsarbeiten.

Bislang meldete sich ein Geschädigter aus Sachsen, der auf demselben Parkplatz mit seinem Sattelzug eine Pause einlegte. Verletzt wurde aber bislang niemand. Gegen den Fahrer des Tankzuges wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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