Syrer erneut wegen Mordes in Asylunterkunft vor Gericht

Bamberg (dpa/lby) - Wegen gemeinschaftlichen Mordes in einer Asylunterkunft steht heute ein 24 Jahre alter Syrer erneut vor Gericht. Er soll im Januar 2017 in der Unterkunft in Zapfendorf bei Bamberg mit einem jüngeren Landsmann einen ebenfalls syrischen Bewohner erstochen und ausgeraubt haben.
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Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv
dpa Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv

Bamberg (dpa/lby) - Wegen gemeinschaftlichen Mordes in einer Asylunterkunft steht heute ein 24 Jahre alter Syrer erneut vor Gericht. Er soll im Januar 2017 in der Unterkunft in Zapfendorf bei Bamberg mit einem jüngeren Landsmann einen ebenfalls syrischen Bewohner erstochen und ausgeraubt haben. Im Februar 2018 verurteilte das Landgericht Bamberg den Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest. Der Angeklagte legte Revision gegen das Urteil ein - nun wird der Fall erneut verhandelt. Es sind zwei Termine dafür angesetzt.

Das Landgericht muss sich mit der Frage befassen, ob eine mildere Strafe in Betracht kommt, weil der Angeklagte im Ermittlungsverfahren offenbart hatte, dass der Jüngere an der Tat beteiligt gewesen war.

Der heute 21-Jährige wurde im vergangenen Jahr zu zwölf Jahren Jugendstrafe verurteilt. Auch er legte Revision ein. Diese wies der Bundesgerichtshof allerdings zurück.

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