Streit über Flutpolder beschäftigt Umweltausschuss

München (dpa/lby) - Der Streit über den von CSU und Freien Wählern geplanten Verzicht auf drei Flutpolder an der Donau beschäftigt heute den Umweltausschuss des Landtags. SPD und Grüne wollen von der Koalitionsregierung einen umfassenden Bericht verlangen.
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München (dpa/lby) - Der Streit über den von CSU und Freien Wählern geplanten Verzicht auf drei Flutpolder an der Donau beschäftigt heute den Umweltausschuss des Landtags. SPD und Grüne wollen von der Koalitionsregierung einen umfassenden Bericht verlangen. Anlass des Streits ist eine Vereinbarung von CSU und Freien Wählern im Koalitionsvertrag, wonach auf die geplanten Flutpolder in Bertoldsheim (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) sowie in Eltheim und Wörthhof (Landkreis Regensburg) verzichtet werden soll.

Polder sind eingedeichte Rückhalteflächen, die bei Hochwasser geflutet werden können und so erhebliche Wassermassen aus den Flüssen nehmen. Der Bund Naturschutz unterstützt die Idee, stattdessen - wie im Koalitionsvertrag festgehalten - stärker auf dezentrale Regenrückhaltung und moderne Staustufen zu setzen. Die Landräte von Deggendorf, Passau und Straubing-Bogen sowie die Oberbürgermeister von Passau und Straubing warnen dagegen vor dem Verzicht auf die Polder. Sie befürchten Nachteile für die donauabwärts gelegenen Gebiete. In den Landkreisen Deggendorf und Passau hatte 2013 ein Jahrhunderthochwasser schwere Schäden angerichtet.

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