Städte verlangen Millionen von Bayern

Die bayerischen Städte wollen bei der Integration anerkannter Flüchtlinge nicht alleine gelassen werden. Sie verlangen m Freistaat zugesagte Millionen des Bundes.
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Ulrich Maly (SPD), Vorsitzender des Städtetags.
dpa/Daniel Karmann Ulrich Maly (SPD), Vorsitzender des Städtetags.

Die bayerischen Städte wollen bei der Integration anerkannter Flüchtlinge nicht alleine gelassen werden. Sie verlangen m Freistaat zugesagte Millionen des Bundes.

Die Städte wollen bei der Integration anerkannter Flüchtlinge nicht alleine gelassen werden. «Nach dem Asylverfahren stehen diese Menschen, die aus der Gemeinschaftsunterkunft ziehen müssen, vor dem Rathaus und suchen Obdach», sagte der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags und Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) am Donnerstag in München. «Sie brauchen auf die Schnelle bezahlbaren Wohnraum, Kindergarten und Schule, Sprachkurse und Integrationskurse.» Maly verlangte, dass Bayern dafür zugesagte Millionen des Bundes an die Kommunen weiterreicht.

Bisher habe sich das Land überwiegend um die humanitäre Hilfe der Asylbewerber in den ersten Monaten gekümmert, «doch nun müssen wir stärker an ihre Integration in den nächsten Jahren denken», sagte Maly. «Diese Integrationsaufgabe tragen überwiegend die Kommunen.» Der Ausbau der Asylsozialberatung sei dringend erforderlich, um den vielfach traumatisierten Menschen eine erste soziale Hilfe zu geben.

Zum starken Anstieg von Flüchtlingen aus dem Kosovo meinte Maly, die Lösung des Problems liege in Priština. Erst wenn sich die ökonomischen Bedingungen in dem Land gebessert hätten, werde der «Exodus aus dem Kosovo» nachlassen.

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