SPD will trotz Sparzwangs keine Geschäftsstellen schließen

Nürnberg (dpa/lby) - Trotz Sparzwangs bei der Bayern-SPD will die Partei weder Geschäftsstellen schließen noch Mitarbeiter entlassen - zumindest nicht in den kommenden fünf Jahren. "Wir schließen keine einzige unserer 40 Geschäftsstellen in Bayern", sagte SPD-Generalsekretär Uli Grötsch am Samstag auf der Vorstandssitzung des Landesverbands in Nürnberg.
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Uli Grötsch, Generalsekretär der SPD in Bayern. Foto: Daniel Karmann/Archiv
dpa Uli Grötsch, Generalsekretär der SPD in Bayern. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Nürnberg (dpa/lby) - Trotz Sparzwangs bei der Bayern-SPD will die Partei weder Geschäftsstellen schließen noch Mitarbeiter entlassen - zumindest nicht in den kommenden fünf Jahren. "Wir schließen keine einzige unserer 40 Geschäftsstellen in Bayern", sagte SPD-Generalsekretär Uli Grötsch am Samstag auf der Vorstandssitzung des Landesverbands in Nürnberg. Auch die 80 Mitarbeiter erhalten demnach eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2023.

Bemerkbar macht sich die angespannte finanzielle Lage der SPD aber dennoch: Wie die Partei mitteilte, verzichteten die Mitarbeiter in den kommenden fünf Jahren auf Sonderzahlungen in Höhe eines halben Monatsgehalts. Außerdem gebe es unter anderem Einsparungen bei der allgemeinen politischen Arbeit und dem Landtagswahlkampf 2023.

Die Sparmaßnahmen sind notwendig, da die SPD bei der vergangenen Landtagswahl 20 Sitze und damit finanzielle Zuschüsse in Millionenhöhe verloren hat.

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