Söder plant neue CSU-Denkfabrik

München (dpa/lby) - Im Kampf um die Zukunft der CSU als Volkspartei will der designierte Parteichef Markus Söder auch den Rat externer Experten suchen. Er will dazu eine neue Plattform ins Leben rufen, die die CSU berät.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt an der Sitzung des Bundesrats teil. Foto: Kay Nietfeld
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt an der Sitzung des Bundesrats teil. Foto: Kay Nietfeld

München (dpa/lby) - Im Kampf um die Zukunft der CSU als Volkspartei will der designierte Parteichef Markus Söder auch den Rat externer Experten suchen. Er will dazu eine neue Plattform ins Leben rufen, die die CSU berät. "Es soll eine kleine Denkfabrik sein, in der man sich mit 10 bis 15 Philosophen, Künstlern und Intellektuellen austauscht", sagte der bayerische Ministerpräsident dem "Spiegel".

"Es kommt nicht nur darauf an, die Lufthoheit über den Stammtischen zu halten, sondern auch wieder Prägekraft in intellektuellen Diskussionen zu entfalten", erklärte der 51-Jährige. "Das ist für uns als CSU wichtig, um beispielsweise die Grünen zu stellen."

Den Koalitionsausschuss von Union und SPD will Söder künftig stärker als Planungsgremium nutzen. Das Gremium "sollte nicht nur eine Streitschlichtungsinstanz sein, sondern stärker der Ort, wo grundsätzliche Fragen geklärt werden", erklärte Söder, der auf einem CSU-Parteitag am 19. Januar zum Nachfolger Horst Seehofers als CSU-Chef gewählt werden soll. "Es bringt wenig, immer in unendlichen Nachtsitzungen zu versuchen, nur das Schlimmste zu verhindern."

Mit Blick auf die CSU sagte Söder noch: "Unsere Partei wünscht sich (...) nach einem harten Wahljahr Geschlossenheit und Seelenfrieden."

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