Söder fliegt nach Moskau: Treffen mit Putin Mittwoch geplant

Moskau (dpa/lby) - Mit einem Treffen mit Kreml-Kritikern in Moskau startet am heute die erste Russlandreise von CSU-Chef Markus Söder. Wichtigster Termin des zweitägigen Kurztrips des bayerischen Ministerpräsidenten per Charterflug ist das Treffen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml am Mittwochnachmittag.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, sitzt in einem Flugzeug. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, sitzt in einem Flugzeug. Foto: Sven Hoppe/dpa

Moskau (dpa/lby) - Mit einem Treffen mit Kreml-Kritikern in Moskau startet am heute die erste Russlandreise von CSU-Chef Markus Söder. Wichtigster Termin des zweitägigen Kurztrips des bayerischen Ministerpräsidenten per Charterflug ist das Treffen mit Präsident Wladimir Putin im Kreml am Mittwochnachmittag. Neben Putin will Söder auch Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin treffen, einen Soldatenfriedhof besuchen und am Grabmal des unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegen.

Begleitet wird Söder vom Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, und von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU). Anders als sein Vorgänger Horst Seehofer verzichtet Söder bewusst auf die Begleitung durch CSU-Urgestein Edmund Stoiber. Stoiber und Putin pflegen seit 2006 ein gutes Verhältnis - dies hatte jedoch für Ärger gesorgt, da Stoiber fehlende Distanz zu Putin unterstellt wurde.

Söder betonte bereits bei der Ankündigung, der Arbeitsbesuch sei "bewusst sachlich nüchtern gehalten", das Programm sei zudem mit der Bundesregierung und Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) abgestimmt. Zwei Wochen vor Beginn der Sicherheitskonferenz gibt es zweifelsohne viele wichtige Themen, etwa den Friedensprozess in der Ukraine oder die politische Lage im Mittleren Osten. Auch wenn Söder natürlich kein außenpolitisches Mandat hat, hat der Besuch doch ein klares Zeichen: Angesichts der vielen Krisen und Veränderungen weltweit ist es wichtig, das deutsch-russische Verhältnis zu pflegen.

Bayerische Kreml-Besuche sind keine Seltenheit. Zuletzt hatte sich der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer 2017 zweimal mit Putin getroffen, einmal in Moskau und einmal auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Bayern und Russland pflegen seit vielen Jahrzehnten ein enges Wirtschaftsverhältnis.

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