Sehenswerte Kulturstätten in Bildern: Vorhang auf, Bühne frei

Von Aschaffenburg bis Oberammergau - ein neuer Bildband zeigt beeindruckende Theater, Opernhäuser und Kinos im Freistaat.
| Ruth Schormann
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Die Ritterschauspiele Kiefersfelden sind das älteste Dorftheater Deutschlands. Dort, am Fuße des Karwendelgebirges, erwartet die Zuschauer laut "Theater in Bayern" eine Drehkulissenbühne, wo von Geräuschen bis zu den wechselnden Bühnenbildern alles von Hand betätigt wird. Der Zuschauerraum umfasst 420 Sitzplätze.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Michael Forstner 6 Die Ritterschauspiele Kiefersfelden sind das älteste Dorftheater Deutschlands. Dort, am Fuße des Karwendelgebirges, erwartet die Zuschauer laut "Theater in Bayern" eine Drehkulissenbühne, wo von Geräuschen bis zu den wechselnden Bühnenbildern alles von Hand betätigt wird. Der Zuschauerraum umfasst 420 Sitzplätze.
Wer im pavillonartigen Kurtheater Bad Kissingen den Blick zur Decke erhebt, blickt auf das zentrale Gemälde eines Kranichzugs von Kunstmaler Julius Mössel, der auch am Prinzregententheater in München wirkte.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, David Laudien 6 Wer im pavillonartigen Kurtheater Bad Kissingen den Blick zur Decke erhebt, blickt auf das zentrale Gemälde eines Kranichzugs von Kunstmaler Julius Mössel, der auch am Prinzregententheater in München wirkte.
Das Theater der Stadt Schweinfurt ist am 1. Dezember 1966 eingeweiht worden. Das obere Foyer und den Zuschauerraum gestaltete Trude Schelling-Karner künstlerisch besonders aufwendig in der damals beliebten Spachteltechnik von Karl Fred Dahmen. Starker Kontrast: die hellen Sitze und der dunkle Bodenbelag.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, David Laudien 6 Das Theater der Stadt Schweinfurt ist am 1. Dezember 1966 eingeweiht worden. Das obere Foyer und den Zuschauerraum gestaltete Trude Schelling-Karner künstlerisch besonders aufwendig in der damals beliebten Spachteltechnik von Karl Fred Dahmen. Starker Kontrast: die hellen Sitze und der dunkle Bodenbelag.
Der Baldachin der Fürstenloge mit allegorischen Darstellungen zeigt die Opulenz im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Es wurde von 1746 bis 1750 unter Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg und Bayreuth, der Schwester des Preußenkönigs Friedrich des Großen, errichtet. "Wilhelmine schuf sich in Bayreuth eine Scheinwelt von Kunst und Kultur, um ihre Langeweile zu überbrücken", heißt es im Buch "Theater in Bayern".
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, David Laudien 6 Der Baldachin der Fürstenloge mit allegorischen Darstellungen zeigt die Opulenz im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Es wurde von 1746 bis 1750 unter Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg und Bayreuth, der Schwester des Preußenkönigs Friedrich des Großen, errichtet. "Wilhelmine schuf sich in Bayreuth eine Scheinwelt von Kunst und Kultur, um ihre Langeweile zu überbrücken", heißt es im Buch "Theater in Bayern".
Der Saal Regina im Scala Filmtheater in Hof stammt aus dem Jahr 1953. Durch die berühmten "Hofer Filmtage" ist das Kino, das seinen eigentümlichen Charme trotz Modernisierungen bewahrt hat, zu Weltruhm gelangt.
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, David Laudien 6 Der Saal Regina im Scala Filmtheater in Hof stammt aus dem Jahr 1953. Durch die berühmten "Hofer Filmtage" ist das Kino, das seinen eigentümlichen Charme trotz Modernisierungen bewahrt hat, zu Weltruhm gelangt.
"Theater in Bayern" ist in der Buchreihe "Genuss mit Geschichte" im Volk-Verlag München erschienen (Hardcover, 264 Seiten, viele farbige Abbildungen; 49,90 Euro).
Volk Verlag 6 "Theater in Bayern" ist in der Buchreihe "Genuss mit Geschichte" im Volk-Verlag München erschienen (Hardcover, 264 Seiten, viele farbige Abbildungen; 49,90 Euro).

München - Die Zeiten für Theaterbetriebe, Schauspielhäuser, Opern und Kinos sind hart. Schon wieder erschweren neue Corona-Regeln ihre Kunst. 

Über 30 Theater und Lichtspielhäuser in reich bebildertem Band porträtiert

Dabei gibt es neben den Inszenierungen, die sie auf die Bühne bringen, allein in den Gebäuden mit den Brettern, die die Welt bedeuten, schon so viel Vielfältiges zu sehen.

In seinem Bildband "Theater in Bayern" widmet sich Architekt Mathias Pfeil als Herausgeber nicht nur der Geschichte, sondern auch der Architektur einiger besonders beeindruckender Kulturstätten im Freistaat, die alle unter Denkmalschutz stehen.

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Über 30 Theater und Lichtspielhäuser von Aschaffenburg bis Oberammergau, vom Cuvilliéstheater in München bis zur Augsburger Puppenkiste und dem Bergwaldtheater Weißenburg, haben etliche Denkmalkundige für den reich bebilderten Band porträtiert. Eine Auswahl der vorgestellten Einblicke zeigt die AZ auf dieser Seite. Vorhang auf!


"Theater in Bayern" ist jetzt in der Buchreihe "Genuss mit Geschichte" im Volk-Verlag München erschienen (Hardcover, 264 Seiten, viele farbige Abbildungen; 49,90 Euro)

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