Schwangerenmord in Kirchroth: Der Angeklagte Franz-Xaver H. schweigt

Mit den Aussagen von vier Polizisten, die damals zum Tatort gerufen worden sind, hat der Prozess um die tödliche Messerattacke auf die schwangere Beate K. (†45) in Kirchroth (Landkreis Straubing-Bogen) begonnen. Der Angeklagte, der ehemalige Geliebte des Opfers, Franz-Xaver H., schwieg gestern vor dem Landgericht Regensburg.
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Franz-Xaver H., der mutmaßliche Täter, und Opfer Beate K. (†)
Archiv Franz-Xaver H., der mutmaßliche Täter, und Opfer Beate K. (†)

Regensburg - Die Beamten schilderten den Einsatz Mitte September 2016: Als die Polizei eintraf, hätten die Rettungskräfte das Opfer bereits abtransportiert. Im Haus habe die Polizei den Ehemann angetroffen, dessen Hände und Kleidung blutbesudelt gewesen seien. Der Ehemann habe nach Aussage der Beamten sofort vermutet, dass es sich bei dem Täter um Franz-Xaver H. handelte, da es "in letzter Zeit immer wieder Stress" gegeben habe, zitierte ein Beamter den Ehemann.

Hilferufe von Beate K.

Das Opfer sei im Haus noch bei Bewusstsein gewesen, habe die Polizei vom Ehemann der Frau erfahren. Sie habe nichts zum Tatablauf gesagt, sondern immer wieder um Hilfe gebettelt. Die Frau erlag später ihren Verletzungen, das ungeborene Kind war unmittelbar nach der Attacke gestorben. Ihr Ehemann hatte die Frau gefunden und den Notarzt gerufen.

Insgesamt sind in dem Prozess zehn Verhandlungstage angesetzt.

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