Schutzmasken-Produktion: Zertifizierung im Eiltempo

München (dpa/lby) - Normalerweise dauern Zertifizierungsprozesse elend lange - die im Auftrag der Staatsregierung gefertigten Mund-Nasen-Masken der Firma Zettel wurden in nur zehn Tagen zertifiziert. "Wir haben unter Hochdruck daran gearbeitet, dass die Masken als besonders hochwertige Masken zugelassen werden", erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Freitag.
| dpa
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München (dpa/lby) - Normalerweise dauern Zertifizierungsprozesse elend lange - die im Auftrag der Staatsregierung gefertigten Mund-Nasen-Masken der Firma Zettel wurden in nur zehn Tagen zertifiziert. "Wir haben unter Hochdruck daran gearbeitet, dass die Masken als besonders hochwertige Masken zugelassen werden", erklärte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Freitag.

Demnach verbessern die Masken den Schutz gegen eine Infektion mit dem Corona SARS-CoV-2-Virus. Die Masken seien auch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als OP-Maske zugelassen worden, teilte das Ministerium mit. Die Zertifizierung in Richtung FFP2-Standard laufe weiter.

Grundsätzlich unterscheidet etwa das Bundesinstitut zwischen selbst hergestellten Masken, medizinischem Mund-Nasen-Schutz und sogenannten filtrierenden Halbmasken (FFP2 und FFP3). Nur die FFP2- und FFP3-Masken dienen auch dem Eigenschutz, die anderen vorrangig zum Schutz der anderen vor möglicherweise infektiösen Tröpfchen des Mundschutz-Trägers.

Zettl ist eine von etlichen Firmen im Freistaat, die vorübergehend Schutzmasken herstellen oder herstellen wollen. Dazu gehören beispielsweise der Hemdenhersteller Eterna aus Passau sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen.

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