Schulze für mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit der AfD

Die Grünen kommen bei ihrem Landesparteitag in Landshut zusammen. Ihre Themen: Energie, Wohnen, Klima und die jüngsten Wahlerfolge der AfD.
von  dpa
Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner (l) und die Fraktionsvorsitzende der bayerischen Grünen, Katharina Schulze (r), sprachen am Landesparteitag über Freiheit.
Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner (l) und die Fraktionsvorsitzende der bayerischen Grünen, Katharina Schulze (r), sprachen am Landesparteitag über Freiheit. © Peter Kneffel/dpa

Energie, AfD, bezahlbares Wohnen, ÖPNV und digitale Gewalt sind Themen, die die Grünen auf ihrem Landesparteitag beschäftigen. "Wir Grüne kümmern uns um die Themen, die die Menschen umtreiben", sagte Katharina Schulze, Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, im Vorfeld der Deutschen Presse-Agentur.

Unter dem Motto "Deine Freiheit, unser Auftrag" kommen Delegierte aus ganz Bayern zu der zweitägigen Veranstaltung in Landshut zusammen. Am Nachmittag sollte Moderatorin Collien Fernandes einer Podiumsdiskussion zum Thema Freiheit zugeschaltet werden.

Freiheit bedeute, leben und lieben zu können, wie man will und eine Familie zu gründen, wie man will, und nicht, sich auf Vater, Mutter, Kind reduzieren zu lassen, wie es die AfD wolle, sagte Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner. Denn das sei keine Freiheit, sondern "beschränktes Biedermeiertum". Freiheit bedeute für Frauen auch, die Möglichkeit zu haben, in Teilzeit gehen zu können, weil es eine verlässliche Ganztagsbetreuung für Kinder gebe.

Sorge bereitet den Grünen der Erfolg der AfD. Demokratiefeinden sollten die anderen Parteien jedoch nicht "hasenfüßig" entgegentreten, forderte Katharina Schulze und plädierte für mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit der AfD. An Ministerpräsident Markus Söder (CSU) appellierte sie, seine ablehnende Haltung einem AfD-Verbotsverfahren gegenüber abzulegen.

Für die Landtagswahl 2028 hat Schulze ein klares Ziel: Sie will zum dritten Mal in Folge als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen - und in Bayern Verantwortung übernehmen.

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