Kommentar

Schlechte Noten in Sachen digitaler Unterricht

Das sagt der Politik-Vize der AZ über das Schuljahr 2020/2021.
| Clemens Hagen
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Es ist naiv zu glauben, dass das bevorstehende Schuljahr ein "normales" für Bayerns Schüler werden wird. Kann es nicht. Das Beispiel Israel hat gerade erst schmerzhaft vor Augen geführt, welche Auswirkungen eine generelle Öffnung der Schulen für das Infektionsgeschehen im ganzen Land haben kann.

Außerdem warnen Forscher, dass Kinder zwar gewöhnlich bei Covid-19 einen milderen Krankheitsverlauf zeigen, dafür aber zumindest die älteren genauso ansteckend wie Erwachsene sein können.

Corona verlangt ein Maximum an Flexibilität und guten Willen

Kurzum: Wenn die 8b einen Corona-Verdachtsfall hat und die ganze Klasse in Quarantäne muss, gibt es nur eine Lösung – digitalen Unterricht. Dass das im Land von Laptop und Lederhose so überhaupt nicht klappen will, ist erbärmlich.

Daran trägt der Staat, der nicht genügend Computer zur Verfügung stellt, ebenso schuld wie manche Lehrer, die sich damit begnügen, E-Mails oder Arbeitsaufträge an die Schüler zu verschicken. Corona verlangt von allen Beteiligten – nicht nur Lehrern und Schülern – ein Maximum an Flexibilität und guten Willen. Wer da nicht mitzieht, bleibt sitzen.

Lesen Sie hier den Artikel zum Thema: Trotz Corona zurück zur Schule - so soll es klappen

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