Schlägerei im Ankerzentrum: Abschiebungen werden geprüft

Deggendorf (dpa/lby) - Nach Ausschreitungen am Ankerzentrum in Deggendorf wird die Abschiebung von mehreren beteiligten Asylbewerbern geprüft. Das bayerische Landesamt für Asyl übernehme die Koordinierung, teilte das Innenministerium am Donnerstag in München mit.
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Polizisten gehen auf dem Gelände der Außenstelle Stephansposching des Ankerzentrums Deggendorf. Foto: Armin Weigel/Archiv
dpa Polizisten gehen auf dem Gelände der Außenstelle Stephansposching des Ankerzentrums Deggendorf. Foto: Armin Weigel/Archiv

Deggendorf (dpa/lby) - Nach Ausschreitungen am Ankerzentrum in Deggendorf wird die Abschiebung von mehreren beteiligten Asylbewerbern geprüft. Das bayerische Landesamt für Asyl übernehme die Koordinierung, teilte das Innenministerium am Donnerstag in München mit. "Die Täter müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

Rund 30 Leute aus Nigeria und Aserbaidschan hatten sich am Dienstagabend vor dem Ankerzentrum lautstark gestritten. Es kam zu Handgreiflichkeiten, auch Steine flogen. Mindestens zehn Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt, darunter drei Wachleute und zwei Polizisten.

Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte. Insgesamt waren nach Polizeiangaben acht Tatverdächtige vorläufig in Gewahrsam genommen worden. Gegen drei der Männer wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.

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