Rummenigge zu Fan-Vorfällen: Alle "als großes Team" sehen

Nach den Fan-Vorfällen der abgelaufenen Saison hat Karl-Heinz Rummenigge einen intensiveren Dialog zwischen Vereinen, Verbänden und Anhängern angemahnt. "Ich glaube, alle, die am Fußball interessiert sind, wären gut beraten, wenn sie sich als großes Team sähen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
FC Bayern München im Olympiastadion. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Pool/dpa/Archivbild
dpa FC Bayern München im Olympiastadion. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Pool/dpa/Archivbild

München/Lissabon - Nach den Fan-Vorfällen der abgelaufenen Saison hat Karl-Heinz Rummenigge einen intensiveren Dialog zwischen Vereinen, Verbänden und Anhängern angemahnt. "Ich glaube, alle, die am Fußball interessiert sind, wären gut beraten, wenn sie sich als großes Team sähen. Wenn sie sich in einer gewissen Regelmäßigkeit an den Tisch setzen und versuchen würden, über die Diskussion mit beidseitigen Rechten, aber auch Pflichten und Verantwortung gewisse Regeln und Werte aufzustellen", sagte der Vorstandschef des deutschen Meisters FC Bayern München der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch.

In der vorigen Saison war es etwa durch beleidigende Aussagen und Banner einiger Anhänger gegen den Hoffenheimer Mäzen Dietmar Hopp zu einem Zwist zwischen Bayern-Fans und Rummenigge gekommen. Auch in den Dauerdebatten um die Kommerzialisierung des Fußballs und zuletzt den Umgang mit der Corona-Pandemie gab es regelmäßig teils harsche Kritik der Anhänger am FC Bayern und an anderen Vereinen.

"Sie fühlen sich halt ein bisschen als Bewahrer der Tradition. Aber die große Frage ist: Was bedeutet Tradition? Und wer ist verantwortlich dafür, welche Werte im Fußball Gültigkeit haben?", fragte Rummenigge. Auf die Gegenfrage der "NZZ", wem der Fußball denn gehöre, antwortete er: "Grundsätzlich gehört er denen, die ihn spielen. Wenn Sie die Herkunft des Fußballs eruieren, und ich habe mich damit befasst, wie sich Fußball geschichtlich entwickelt hat: Er ist entstanden durch die Spieler, die ihn gespielt haben."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren