Rummenigge gegen Offenlegung von Spielergehältern

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hält nichts von der Idee einer Veröffentlichung von Spielergehältern. "Das ist kalter Kaffee.
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Karl-Heinz Rummenigge beantwortet auf dem SpoBis Kongress Fragen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild
dpa Karl-Heinz Rummenigge beantwortet auf dem SpoBis Kongress Fragen. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Berlin - Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hält nichts von der Idee einer Veröffentlichung von Spielergehältern. "Das ist kalter Kaffee. Damit würden wir doch nur eine Neiddebatte anstoßen", sagte Rummenigge dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Es sei "ja bekannt, dass die Spieler sehr viel Geld verdienen. Aber wenn wir das auf Heller und Pfennig veröffentlichen würden, dann hätten wir in den Mannschaftskabinen der Bundesliga und in der Öffentlichkeit eine schräge Diskussion. Wem täten wir damit einen Gefallen?"

DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuletzt eine Gehaltsobergrenze im Profifußball gefordert und vorgeschlagen, Spielergehälter offenzulegen, damit eine gesellschaftliche Debatte über die Summen in Gang komme. Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes hatte zudem im "Spiegel" von "Großkotzigkeit" im Profifußball gesprochen.

"Herr Keller hat mich am Dienstagmorgen angerufen, wir haben vereinbart, dass wir uns zeitnah treffen. Es mag in der Vergangenheit Fälle gegeben haben, in denen sich Spieler nicht vorbildlich benommen haben. Aber deshalb einen ganzen Berufsstand pauschal infrage zu stellen, das ist mir zu kurz gesprungen", sagte Rummenigge.

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