Prozess gegen Wolbergs vor der nächsten Etappe

Regensburg (dpa/lby) - Die Beweisaufnahme im Korruptionsprozess um den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) geht dem Ende entgegen. Am Mittwoch soll der letzte Zeuge aussagen.
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Joachim Wolbergs (SPD) gestikuliert. Foto: Armin Weigel/Archiv
dpa Joachim Wolbergs (SPD) gestikuliert. Foto: Armin Weigel/Archiv

Regensburg (dpa/lby) - Die Beweisaufnahme im Korruptionsprozess um den suspendierten Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) geht dem Ende entgegen. Am Mittwoch soll der letzte Zeuge aussagen. Sechs Monate nach dem Prozessauftakt - und knapp drei Jahre nach Ermittlungsbeginn - könnten danach die Termine für die Plädoyers festgelegt werden.

Die Urteilsverkündung ist für Anfang Mai geplant. Wolbergs will zurück ins Amt. Der SPD-Politiker ist von seiner Unschuld überzeugt. Dass er allein aufgrund von Vorwürfen vorläufig seines Amtes enthoben wurde, ist für ihn nicht nachvollziehbar, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Staatsanwaltschaft legt ihm Vorteilsannahme und Verstoß gegen das Parteiengesetz zu Last. Laut Anklagebehörde könnten Spenden des ebenfalls angeklagten Bauunternehmers Volker Tretzel an die SPD und an den SSV Jahn Regensburg bei der Vergabe eines Bauprojektes an den Unternehmer eine Rolle gespielt haben.

Bauunternehmer Tretzel werden Vorteilsgewährung und Beihilfe zum Verstoß gegen das Parteiengesetz vorgeworfen. Zudem angeklagt sind der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Norbert Hartl, der sich wegen Beihilfe zur Vorteilsannahme verantworten muss, sowie der ehemalige Tretzel-Mitarbeiter Franz W., dem Beihilfe zum Verstoß gegen das Parteiengesetz zur Last gelegt werden.

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