Plädoyers der Wolbergs-Verteidiger geplant

Regensburg (dpa/lby) - Im Regensburger Korruptionsprozess gegen den angeklagten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs soll heute das Plädoyer der Verteidigung gehalten werden. Der suspendierte Rathauschef muss sich vor dem Landgericht wegen Vorteilsannahme und Verstoßes gegen das Parteiengesetz verantworten.
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Joachim Wolbergs (SPD), suspendierter Regensburger Oberbürgermeister, im Landgericht Regensburg. Foto: Armin Weigel/Archivbild
dpa Joachim Wolbergs (SPD), suspendierter Regensburger Oberbürgermeister, im Landgericht Regensburg. Foto: Armin Weigel/Archivbild

Regensburg (dpa/lby) - Im Regensburger Korruptionsprozess gegen den angeklagten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs soll heute das Plädoyer der Verteidigung gehalten werden. Der suspendierte Rathauschef muss sich vor dem Landgericht wegen Vorteilsannahme und Verstoßes gegen das Parteiengesetz verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf ihm in ihren Schlussvorträgen zudem Bestechlichkeit vor und forderte viereinhalb Jahre Haft. Wolbergs hat die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten.

Nach den Plädoyers der Staatsanwaltschaft sagte der frühere SPD-Politiker in einer Facebook-Botschaft vom 7. Mai: "Diese Behörde führt in meinem Fall, beginnend mit der Inhaftierung, einen Jagd- und Vernichtungsfeldzug." Er fügte an: "Die sind in meinen Augen völlig verrückt geworden."

In dem Verfahren geht es unter anderem um einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vergabe eines millionenschweren Bauprojektes der Stadt an den Bauunternehmer Volker Tretzel und dessen Spenden an die SPD im Kommunalwahlkampf 2014 sowie an den Sportverein Jahn Regensburg.

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