Nur ein Kandidat – dennoch Stichwahl in Mittelsinn

Nur ein Kandidat, trotzdem Stichwahl: In Mittelsinn reicht es für Philipp Kuhn nicht zum direkten Sieg. Wer als Gegner antritt, bleibt vorerst offen.
von  dpa
Mittelsinn ist bayernweit als Christbaumdorf bekannt. (Archivbild)
Mittelsinn ist bayernweit als Christbaumdorf bekannt. (Archivbild) © Heiko Becker/dpa

Obwohl nur ein Name auf dem Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl im unterfränkischen Mittelsinn stand, muss Kandidat Philipp Kuhn in die Stichwahl. Gegen wen er in zwei Wochen antreten wird, veröffentlichte die Gemeinde am Sonntagabend mit ihrem vorläufigen Ergebnis allerdings nicht. Dort hieß es lediglich, "wählerbenannte Personen" hätten 50,9 Prozent der Stimmen erreicht. Kuhn, der für CSU, SPD und die Unabhängigen Bürger angetreten war, kam auf 49,1 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 75,7 Prozent, wahlberechtigt waren 625 Bürgerinnen und Bürger. Kuhn ist bisher 3. Bürgermeister der Gemeinde.

Mittelsinn liegt im Landkreis Main-Spessart an der Grenze zu Hessen. Erster Bürgermeister war nach dem Tod seines Vorgängers seit Mitte 2023 Dirk Schiefer (CSU/SPD/Unabhängige Bürger), der aber nicht zur Wahl stand. Die Stichwahl findet am 22. März statt.

Mittelsinn ist bayernweit als Christbaumdorf bekannt. Nordmanntanne, Fichte und Co. sind ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Region - allein in Mittelsinn gibt es um die 30 Christbaumproduzenten.

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