Verkaterte Schalker? Kloses Ansage vor letztem Heimspiel

Wie geht man ein Spiel an, bei dem es sportlich um nichts mehr geht, man mit dem gegnerischen Verein freundschaftlich verbunden ist und dessen Spieler vor wenigen Tagen auf Ibiza wild den Aufstieg feierten? Das weiß Trainer Miroslav Klose, dessen Fußballer des 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Nitro) in so einer Situation sind. "Wir sind auf alles vorbereitet. Ob die viele Spieler tauschen oder wenige, das weiß ich nicht. Es wird darauf ankommen, was wir machen."
Klose ist bemüht, die außergewöhnliche Lage weitgehend auszublenden und auch seine Schützlinge entsprechend zu motivieren. Ob die Schalker nach dem fix gemachten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga und einem spontanen Balearen-Trip mit vielen Wechseln in der Startelf oder gar total unmotiviert im ausverkauften Max-Morlock-Stadion auflaufen, das interessiere ihn nicht.
Kloses letztes Saisonziel: Einstellig bleiben
Der einstige Weltklasse-Stürmer hat zumindest noch ein kleines Ziel für die letzten beiden Meisterschaftsspiele ausgegeben. "Wir wollen versuchen, einstellig in der Tabelle zu bleiben, das ist unser Ziel", sagte er. "Dafür müssen wir ein bisschen was tun, auch bei dem Heimspiel." Die Franken gehen als Tabellenneunte in das Match mit Tabellenführer Schalke.
Vor Anpfiff wird der FCN noch Akteure verabschieden, die im Sommer zu anderen Vereinen wechseln. Medienberichten zufolge ist Mittelfeldspieler Tom Baack einer davon, er soll künftig für Paderborn auflaufen. "Ich weiß gar nicht, ob das offiziell ist", sagte Klose auf der Pressekonferenz.
Umbruch im Sommer? Klose: "Auf vieles vorbereitet"
Der Trainer hofft, in diesem Sommer nicht schon wieder so viele Wechsel im Kader hinnehmen zu müssen wir vorige Saison. "Wir müssen warten, was im Sommer passiert", sagte er. "Ich bin auf vieles vorbereitet. Genug Sachen angesprochen habe ich, und dann schauen wir, was passiert." Demzufolge hatte er bei den Vereinsbossen bereits Wünsche hinterlegt.
Auf die Frage, wie sehr ihn ein großer Umbruch nerven würde, antwortete er: "Nerven wäre total übertrieben - dann würde ich es zu nah an mich ran lassen."