Neuzuschnitt mehrerer Wahlkreise beschlossen

Für die nächste Bundestagswahl werden mehrere Wahlkreise in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Thüringen und Brandenburg neu zugeschnitten. Mit diesem Beschluss vom Donnerstagabend reagiert der Bundestag auf die jüngste Bevölkerungsentwicklung in einigen Regionen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Eine Frau gibt an einer Wahlurne ihre Stimme ab. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild
dpa Eine Frau gibt an einer Wahlurne ihre Stimme ab. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

Berlin - Für die nächste Bundestagswahl werden mehrere Wahlkreise in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Thüringen und Brandenburg neu zugeschnitten. Mit diesem Beschluss vom Donnerstagabend reagiert der Bundestag auf die jüngste Bevölkerungsentwicklung in einigen Regionen. Grundsätzlich soll die Zahl der Einwohner in den bundesweit 299 Wahlkreisen nämlich möglichst wenig voneinander abweichen. Der westfälische Wahlkreis "Paderborn - Gütersloh III" etwa verzeichnet aber einen so starken Bevölkerungszuwachs, dass die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock nun in den benachbarten Wahlkreis verlegt wird.

Dies alles hat nichts mit der angepeilten Grundsatzreform des Bundestags-Wahlrechts zu tun, um die die Parteien seit Jahren ergebnislos ringen. Der jetzt beschlossene Neuzuschnitt einiger Wahlkreise ändert nämlich nichts an dem Problem, dass bei der nächsten Wahl eine weitere Aufblähung des Parlaments droht. Schon bei der Wahl im September 2017 war der Bundestag auf die Rekordzahl von 709 Abgeordneten angewachsen - regulär sollten es nur 598 sein.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren