Neuer Prozess in Hessen um in Unterfranken gefundene Leiche

Der Prozess um ein Gewaltverbrechen, bei dem die Leiche einer Frau nahe Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg abgelegt wurde, wird in Hessen neu verhandelt. Grund dafür ist, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das ursprüngliche Urteil kassiert und angeordnet hatte, es vor dem Landgericht Darmstadt neu zu verhandeln.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild
dpa Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild

Darmstadt/Weibersbrunn - Der Prozess um ein Gewaltverbrechen, bei dem die Leiche einer Frau nahe Weibersbrunn im Landkreis Aschaffenburg abgelegt wurde, wird in Hessen neu verhandelt. Grund dafür ist, dass der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das ursprüngliche Urteil kassiert und angeordnet hatte, es vor dem Landgericht Darmstadt neu zu verhandeln. Ab heute muss sich deshalb erneut ein 54 Jahre alter Mann verantworten. Ihm wird vorgeworfen, eine Bekannte im August 2017 aus Eifersucht umgebracht zu haben.

Der Angeklagte, der die türkische und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, soll die Frau in Frankfurt/Main mit einem Auto abgepasst, sie mit Medikamenten betäubt und sich sexuell an ihr vergangen haben. Dann soll er die 47-Jährige getötet und die Leiche bei Weibersbrunn abgelegt haben.

Im ersten Prozess war der Mann zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Nach Auffassung der Richter in Karlsruhe kommt aber auch Mord in Betracht.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren