Nach trockenem Hungerstreik: Flüchtlinge in Klinik

Nach einem zweiwöchigen Hungerstreik in einem Nürnberger Protestcamp hat sich der Gesundheitszustand einer Gruppe von Flüchtlingen weiter verschlechtert.
| dpa
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Bilder aus dem Nürnberger Protestcamp, in dem eine Flüchtlingsgruppe seit Montag einen trockener Hungerstreik vollzieht. Einige mussten schon in eine Klinik eingeliefert werden.
dpa 4 Bilder aus dem Nürnberger Protestcamp, in dem eine Flüchtlingsgruppe seit Montag einen trockener Hungerstreik vollzieht. Einige mussten schon in eine Klinik eingeliefert werden.
Bilder aus dem Nürnberger Protestcamp, in dem eine Flüchtlingsgruppe seit Montag einen trockener Hungerstreik vollzieht. Einige mussten schon in eine Klinik eingeliefert werden.
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dpa 4 Bilder aus dem Nürnberger Protestcamp, in dem eine Flüchtlingsgruppe seit Montag einen trockener Hungerstreik vollzieht. Einige mussten schon in eine Klinik eingeliefert werden.

Nach einem zweiwöchigen Hungerstreik in einem Nürnberger Protestcamp hat sich der Gesundheitszustand einer Gruppe von Flüchtlingen weiter verschlechtert.

Nürnberg - Bereits am Mittwochmorgen sei einer der Flüchtlinge kollabiert und in eine Klinik gebracht worden, berichtete ein Sprecher des bayerischen Flüchtlingsrats. Am Nachmittag seien drei weitere Mitglieder der Gruppe - eine Äthiopierin, ein Afghane und ein Iraner - von Sanitätern versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Gruppe verzichtet seit Montagabend auch auf Getränke.

Die Teilnehmer des Protestcamps wollen mit ihrem "Durststreik" erreichen, dass sie dauerhaft in Deutschland bleiben können. Zu diesem Zweck fordern sie ein Gespräch mit einem Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Lesen Sie hier: Weder Essen noch Trinken - Flüchtlinge im Hungerstreik

Ein Sprecher der Behörde erklärt dazu am Mittwoch, die Behörde sehe dazu keinen Anlass. Die Gruppe habe bereits im August vor dem Bundesamt demonstriert. Dabei habe ein langes Gespräch mit den abgelehnten Asylbewerbern stattgefunden. Die Fälle seien noch einmal angeschaut worden. "Es gibt nichts Neues, was wir den Flüchtlingen sagen könnten", sagte ein BAMF-Sprecher.

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