Musiala und sein Doppelgänger: "Ein Schock für mich"
Kurz vor dem DFB-Pokal-Finale und der anstehenden WM hat Jamal Musiala einen Schreckmoment erlebt - der hatte zur Erleichterung vieler Fans des FC Bayern und der Nationalmannschaft aber nichts mit Fußball zu tun. Der Offensivstar präsentierte seine eigene Wachfigur von Madame Tussauds. "Scary", sagte der 23-Jährige, als er sein künstliches Ebenbild erstmals selbst sah. "Das ist ein Schock für mich, dass es so echt aussieht."
Musiala fand vier Tage vor dem Pokal-Endspiel Zeit, in München die Figur zu präsentieren, die direkt im Anschluss nach Berlin ins Museum gebracht wurde. Der Jungstar wird dort der dritte aktive Fußballer als Ausstellungsobjekt sein - neben seinen Teamkollegen Joshua Kimmich und Manuel Neuer. Zu dem Torhüter und Berichten über dessen Comeback in der DFB-Auswahl für die WM äußerte sich Musiala trotz mehrmaliger Nachfragen übrigens nicht.
WM "im Kopf", DFB-Pokal im Fokus
Auch über die Weltmeisterschaft, für die Bundestrainer Julian Nagelsmann an diesem Donnerstag seinen Kader bekanntgibt, wollte Musiala noch nicht im Detail sprechen. Diese "hat man schon im Kopf", räumte er zwar ein.
Der Fokus liege aber auf dem Pokalfinale, das er bisher noch nie auf dem Platz erlebt hat. Beim bis dato letzten Endspiel der Münchner 2020 unter Corona-Bedingungen und ohne Zuschauer stand der damals 17 Jahre alte Musiala nicht im Kader. "Ich habe von anderen Spielern gehört, dass die Stimmung und Atmosphäre richtig cool sind", schilderte der Angreifer. Sein FC Bayern trifft an diesem Samstag (20.00 Uhr/ARD und Sky) auf den VfB Stuttgart.
Musiala hofft auf Topform im Finale und bei WM
Musiala ist überzeugt, nach der Meisterfeier und "langen zwei Tagen" bereit zu sein für das Endspiel. Der Angreifer nähert sich nach dem monatelangen Ausfall wegen einer schweren Unterschenkelverletzung langsam der Topform. Gibt es just am Samstag wieder den "Magic Musiala" zu sehen, von dem Bayern-Coach Vincent Kompany oft spricht? "Das wäre ein guter Zeitpunkt", meinte dieser.
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