Mega-PR-Tour: So will München Olympia holen!

München will deutscher Olympia-Bewerber werden. Um die heimischen Spitzenverbände zu überzeugen, gab es einen umfangreichen Werbetag. Danach wurden vor allem zwei Top-Politiker deutlich.
AZ/dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredlow-Werndl werben für München.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredlow-Werndl werben für München. © Sven Hoppe/dpa

Im nationalen Ringen um die Olympia-Bewerbung hat München mit einer eintägigen PR-Tour bei Vertretern der deutschen Spitzenverbände für sich geworben. Oberbürgermeister Dominik Krause erkannte eine "wahnsinnige Lust und Stimmung, die in der Stadt liegt". Auch im Hinblick auf die anderen deutschen Olympia-Interessenten, Berlin und die Region Rhein-Ruhr mit der Kernstadt Köln, meinte der Grünen-Politiker: "Die Bewerbung in München hat einen Rückhalt, der seinesgleichen sucht."

Bei einem Referendum im Herbst 2025 hatten sich 66,4 Prozent der Leute in München für eine Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Auch Rhein-Ruhr erzielte später bei einer Volksbefragung eine Zustimmung von etwa zwei Dritteln. In Berlin ist kein Referendum geplant. Die Hamburgerinnen und Hamburger votierten zuletzt indes gegen eine Bewerbung der Hansestadt für die Spiele. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet im kommenden Herbst, mit welcher Bewerbung man ins internationale Rennen geht.

Söder: "An Geld und Sicherheit wird es nicht scheitern"

München will durch seine Erfahrung mit Großveranstaltungen punkten, schon 1972 gastierten die Sommerspiele in der Stadt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) meinte: "Ein neues Sommermärchen ist hier in München möglich." Er führte aus: "Mein Idealfall wäre: Olympische Spiele, Paralympische Spiele und dann gehen wir alle gemeinsam auf die Wiesn." Zudem erkannte Söder weitere Vorzüge Münchens und des Freistaats und bemerkte: "Am Geld und an der Sicherheit wird es in Bayern nicht scheitern."

Vor Spitzenfunktionären wie etwa den Präsidenten des Deutschen Basketball Bundes (DBB), Ingo Weiß, oder des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Dietloff von Arnim, warben auch Sportlerinnen und Sportler. Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, mit insgesamt vier Goldmedaillen bei den Sommerspielen 2021 und 2024 dekoriert, sagte: "Nichts kann die nächste Generation so begeistern, so inspirieren und so packen wie Olympia."

SAP Garden und Nymphenburger Schloss

Die Münchner hatten ihre Gäste am Vormittag in den SAP Garden geladen, eine der modernsten Multifunktionshallen in Europa. Am Nachmittag ging es ins Schloss Nymphenburg. Im dortigen Schlosspark fand 1972 das olympische Dressurreiten statt – in der aktuellen Bewerbung ist ein ähnliches Event vorgesehen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • karinfido vor 7 Minuten / Bewertung:

    Wichtiger wäre die Paralympics besser zu bewerben, denn die Barrierefreiheit in München ist
    eine Katastrophe. Kaputte Rolltreppen und Aufzüge usw. usw.. Am Hauptbahnhof ist es am
    schlimmsten. Auch für den Rest von Bayern wären behindertengerechte Bahnhöfe und Züge
    ein Segen.
    Bayern ist immerhin das zweischlechteste Bundesland bei Barrierefreiheit!!!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Rigobert vor einer Stunde / Bewertung:

    Olympia wäre ein Segen für München und Deutschland

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.