Mehring fordert: KI-Sicherheitsinstitut nach München

Wo wird das geplante KI-Sicherheitsinstitut des Bundes angesiedelt? Bayern bringt sich als Standort ins Spiel.
dpa |
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Der Bund plant ein Sicherheitsinstitut für Künstliche Intelligenz. Bayerns Digitalminister hält München für den richtigen Standort. (Symbolbild)
Der Bund plant ein Sicherheitsinstitut für Künstliche Intelligenz. Bayerns Digitalminister hält München für den richtigen Standort. (Symbolbild) © Matthias Bein/dpa
Augsburg

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) sieht in München den geeigneten Standort für das vom Bund geplante KI-Sicherheitsinstitut. Dafür habe er in einem Schreiben an Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) geworben, sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe). "Ein KI-Sicherheitsinstitut gehört nicht auf die grüne Wiese, sondern mitten ins digitale Kraftzentrum unseres Landes."

Weiter schrieb Mehring: "Nirgendwo sonst in Deutschland treffen technologische Exzellenz und Sicherheitskompetenz in vergleichbarer Dichte aufeinander." Er verwies darauf, dass es der Bundesregierung bei dem neuen Zentrum nach eigenen Angaben vor allem darum gehe, Zugang zu den sehr leistungsfähigen KI-Modellen zu haben. "Bei uns in München bekommt das Institut dieses Netzwerk vom ersten Tag an frei Haus", erklärte der Minister.

Chancen und Risiken moderner KI-Modelle

Die Bundesregierung will Chancen und Risiken neuer Modelle der Künstlichen Intelligenz mit Hilfe des neuen Gremiums künftig besser einschätzen können. Das Institut, das noch keinen Namen hat, ist in der Anfangsphase als virtuelle Institution geplant, wobei Strukturen und Kompetenzen der Bundesnetzagentur und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) genutzt werden sollen. In einem zweiten Schritt soll dann ein Standort gefunden werden. Wann das sein wird, steht noch nicht fest.

Das Institut soll sich mit KI-Security, also dem Schutz vor Angriffen und Cybersicherheit, befassen, aber auch mit KI-Safety - hier geht es um sichere KI-Produkte, die keine gefährlichen Aktionen auslösen und zum Beispiel keinen Horrorfilm vorschlagen, wenn der Nutzer nach einem Kinderfilm fragt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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