Meditation und Mutter: Was Musiala in der Leidenszeit half

Jamal Musiala gewährt tiefere Einblicke in die Zeit nach seiner schweren Verletzung. Der Nationalspieler setzte auf dem langen Weg zurück auf gleich mehrere Methoden und Tricks.
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Jamal Musiala fiel nach seiner Verletzung bei der Club-WM lange aus. (Archivbild)
Jamal Musiala fiel nach seiner Verletzung bei der Club-WM lange aus. (Archivbild) © Brynn Anderson/AP/dpa
München

Bayern-Star Jamal Musiala hat in einem Interview tiefere Einblicke in die lange Leidenszeit nach seiner schweren Verletzung gegeben. "Ich habe noch nie innerhalb eines Jahres so viel gelernt. Die Rückkehr auf den Platz schien endlos weit weg", sagte Musiala in einem Interview des Magazins "Esquire".

Um nach seiner langen Pause wieder zu alter Stärke zurückzufinden, habe ihm vieles geholfen: Bücher, Gespräche mit seiner Mutter und mit Fachleuten. Kopfkino und negative Gedanken? "Hilft dir alles keinen Meter weiter. Das musst du so schnell wie möglich rauskriegen aus der Birne", erzählte er. Es sei Arbeit gewesen, wieder Freude zu empfinden. "Erst im Gym, dann in der Reha, dann wieder am Ball", sagte der 23-Jährige.

Verletzungszeit als perfekter Zeitpunkt, "alles mal zu durchdenken"

Bei der Club-WM 2025 hatte sich Musiala nach einem Zusammenprall mit PSG-Torwart Gianluigi Donnarumma das Wadenbein gebrochen und dazu schwer am Sprunggelenk verletzt. Er musste operiert werden, es folgte eine monatelange Reha.

Er habe die Verletzungszeit als "den perfekten Zeitpunkt begriffen, alles mal zu durchdenken", erklärte Musiala. "Was für ein Spieler bin ich? Was für eine Person bin ich? Und wie kann ich es schaffen, als besserer Spieler und vielleicht sogar als bessere Person zurückzukommen?"

Musiala: Physisch war es knüppelhart

Physisch sei es für ihn knüppelhart gewesen, wieder Selbstbewusstsein in den eigenen Körper zu bekommen und Vertrauen in den eigenen Fuß zu fassen. Auch psychisch sei es eine Aufgabe gewesen, die Überzeugung anzunehmen, "dass du besser und stärker aus der Nummer rauskommen wirst. Wenn du davon nicht überzeugt bist, kannst du körperlich arbeiten, so viel zu willst", berichtete Musiala.

Es sei grundsätzlich wichtig, den Kopf freizubekommen. Ihm gelinge das auch mit Musik. "Jeder Song hat seinen Vibe und kann genau das sein, was du gerade brauchst", sagte Musiala. "Aber auch in aller Stille sitzen kann der Trick sein. Im Zweifel: Meditation." Dies soll Musiala auch bei der anstehenden WM helfen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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