Matthäus rechnet mit "größerem Namen" als Bayern-Coach

Lothar Matthäus traut Hansi Flick eine erfolgreiche Woche als Interimscoach beim FC Bayern zu, glaubt aber nicht an eine dauerhafte Verpflichtung des 54-Jährigen als Cheftrainer. Der nach der Trennung von Niko Kovac vorübergehend zum Verantwortlichen beförderte Flick sei "akribisch, detailversessen, ein Kumpel-Typ zu den Spielern und hoch professionell in seiner Arbeitsweise", schrieb Matthäus in seiner Kolumne beim Pay-TV-Sender Sky und ergänzte am Montag: "Es würde mich nicht überraschen, wenn er seine Chance nutzt."
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DFB-Direktor Oliver Bierhoff während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild
dpa DFB-Direktor Oliver Bierhoff während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

München - Lothar Matthäus traut Hansi Flick eine erfolgreiche Woche als Interimscoach beim FC Bayern zu, glaubt aber nicht an eine dauerhafte Verpflichtung des 54-Jährigen als Cheftrainer. Der nach der Trennung von Niko Kovac vorübergehend zum Verantwortlichen beförderte Flick sei "akribisch, detailversessen, ein Kumpel-Typ zu den Spielern und hoch professionell in seiner Arbeitsweise", schrieb Matthäus in seiner Kolumne beim Pay-TV-Sender Sky und ergänzte am Montag: "Es würde mich nicht überraschen, wenn er seine Chance nutzt."

Flick soll den deutschen Fußball-Rekordmeister in der Champions League gegen Olympiakos Piräus am Mittwoch und im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag trainieren.

"Allerdings glaube ich, dass Bayern einen Trainer sucht und präsentieren wird, der als Chef einen größeren Namen hat und mehr Titel vorweisen kann", spekulierte Matthäus. "Die gehandelten Namen sind dabei José Mourinho, Massimilano Allegri, Erik ten Hag, Ralf Rangnick und Arsène Wenger."

Matthäus könne sich Mourinho wegen dessen Charakter und Arbeitsweise nicht vorstellen. Der aktuelle Ajax-Coach ten Hag dagegen "könnte ein Mann für die Gegenwart und die Zukunft sein". Der langjährige Juventus-Trainer Allegri sei "die spannendste Lösung", Wenger eher "keine Lösung für viele Jahre". Bei Rangnick konnte Matthäus nicht beurteilen, ob dessen Leipziger Vergangenheit ein Problem sei.

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