"Löwen" treffen auf "Spektakel"-Team - Einstimmen für Wiesn
Der TSV 1860 München will sich mit einem weiteren Erfolg in der Fußball-Regionalliga in Oktoberfest-Stimmung bringen. "Es gibt immer ein gutes Gefühl, mit einem Sieg auf die Wiesn zu gehen", sagte Trainer Alper Kayabunar. Aber man wolle jedes Spiel gewinnen, so auch das am Samstag (14.45 Uhr) beim SV Wacker Burghausen. "Ich hoffe, es ist noch mal eine extra Motivation für die Jungs."
Trainer warnt: Burghausen kann für viel Spektakel sorgen
Für ihn als gebürtigen Münchner sei es "eine große Ehre" bei dem Besuch am Dienstag Oberbürgermeister Dominik Krause persönlich kennenzulernen. Aber auch rein sportlich sei eine gute Leistung sehr wichtig. "Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Nürnberg wollen wir nachlegen und unsere Ungeschlagen-Serie verteidigen", sagte der 1860-Coach. "Aber wir wissen auch, dass wir in jedem Spiel alles reinhauen müssen. Wir freuen uns auf Burghausen, wollen dort unbedingt gewinnen."
In Burghausen treffen die "Löwen" auf das offensivstärkste Team der Regionalliga Bayern. Bereits 24 Mal hat Wacker in der laufenden Saison getroffen. "Burghausen ist ein gestandener Regionalligist, der für viel Spektakel sorgen kann, die meisten Tore geschossen, aber auch einige kassiert hat. Da kommt eine schwere Aufgabe auf uns zu", sagte Kayabunar. "Der Respekt ist groß."
Wiedersehen mit Aufstiegs-"Löwen"
In den Reihen des Gegners stehen zudem einige ehemalige 1860-Spieler wie Moritz Bangerter, Tom Kretzschmar und Felix Bachschmid. Die beiden Letzteren waren auch Teil der Meister- und Aufstiegs-Mannschaft der Löwen 2018. "Jeder Spieler hat eine extra Motivation, wenn es gegen uns geht", sagte Kayabunar, "besonders, wenn man hier selbst gespielt hat, ist das nochmals etwas Besonderes. Gegen uns performen alle gut. Darauf müssen wir vorbereitet sein."
Der Fokus liegt vor allem auf Bachschmid. Seit dem 5:2-Sieg gegen den FC Augsburg II und einem Dreierpack ist er Rekordtorschütze der Salzachstädter. Mit nun 60 Treffern aus 244 Spielen löste er den bisherigen Wacker-Rekordhalter Hans-Peter Asbeck ab, der bei 166 Einsätzen 58 Mal ins Schwarze getroffen hatte.
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