Lisa Müller: Hätte Thomas gar nicht begleiten können

Warum Lisa Müller lieber bei ihren Pferden bleibt, statt ihren Mann nach Kanada zu folgen – und was sie zu Gerüchten über ihr Privatleben sagt.
az/dpa |
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Lisa Müller erklärt, warum sie Thomas Müller nicht nach Vancouver begleitet hat. (Archivbild)
Lisa Müller erklärt, warum sie Thomas Müller nicht nach Vancouver begleitet hat. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa
München

Für Ehefrau Lisa war ein Umzug nach Kanada nach dem Wechsel des langjährigen Bayern-Profis Thomas Müller nach Vancouver keine Option. "Es wäre gar nicht möglich gewesen, ihn zu begleiten. Ich reite Turniere, das ist mein Beruf. Die Pferde müssen auch zwischen den Turnieren trainiert werden, und es muss einer im Betrieb nach dem Rechten schauen", erklärte die 36 Jahre alte Dressurreiterin in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

Thomas Müller war zu den Vancouver Whitecaps in die nordamerikanische Profiliga MLS gewechselt, nachdem der FC Bayern den Vertrag des Weltmeisters von 2014 nicht mehr verlängert hatte. Mit den Whitecaps erreichte der 36-Jährige das Endspiel um den MLS Cup.

Lisa Müller sagte, sie äußere sich zu ihrem Privatleben gar nicht mehr. "Dann würde ich mich rechtfertigen und außerdem, egal, was man sagt, sie drehen es hin, wie sie es haben wollen", erklärte sie.

"Dann bin ich eben die dumme Spielerfrau"

Als Beispiel nannte Lisa Müller ein Essen mit mehreren Freunden vor einigen Wochen. "Dann werden Fotos gemacht, auf denen außer mir nur eine Person zu sehen ist, die dann entsprechend interpretiert werden. Dann sieht man mich wieder mit Thomas, dann ist wieder alles gut, zwei Wochen später ist wieder nichts mehr gut", berichtete sie. "Inzwischen ist es mir wurscht, dann bin ich eben die dumme Spielerfrau, die eigentlich nur Nägel lackieren kann."

Zuletzt hatte Lisa Müller mehrere Praktika mit landespolitischem Bezug absolviert, unter anderem bei der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Sie fühle sich in der CSU zu Hause, habe aber eine Anfrage des Kreisverbandes Miesbach abgelehnt, sich für die Kommunalwahlen am 8. März aufstellen zu lassen.

Reiten noch an erster Stelle – vor der Politik

"Aber wenn ich etwas mache, möchte ich es auch gut machen. Deswegen habe ich gesagt, das ist mir noch zu früh, ich will erst genau wissen, was auf mich zukommt, um dem Bürger das bieten können, was er verdient", sagte Lisa Müller. Sie habe natürlich bereits einen Einblick in die Landwirtschaft und wisse in vielen Bereichen, in denen sie arbeite, ganz gut Bescheid. Sie betonte jedoch: "Momentan steht das Reiten für mich noch an erster Stelle, das ist für mich weniger Beruf als Berufung oder Hobby. Es macht mir einfach Spaß, ich liebe die Arbeit mit den Tieren." In der Dressur-Weltrangliste liegt sie derzeit auf Rang 55.

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  • Mallory am 05.01.2026 11:55 Uhr / Bewertung:

    Irgendwie meint die Frau von Thomas Müller immer, dass sich alle Welt für ihr Privatleben interessiert und zeigt schon Anzeichen von Verfolgungswahn. 99,9 % der Zeitungsleser geht es am A.... vorbei, ob Frau Müller sich die Nägel lackiert oder den Stall von Pferdekacke säubert.

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