Lauge in Bier und Limonaden: Dritter Rückruf bei Brauerei

Bier und Erfrischungsgetränke von Frankenbräu könnten verunreinigt sein. Es ist nicht der erste Rückruf des Unternehmens.
| dpa
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Die Einfahrt zur Brauerei Frankenbräu. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild
dpa Die Einfahrt zur Brauerei Frankenbräu. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Mitwitz (dpa/lby) - Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen hat die oberfränkische Brauerei Frankenbräu ihr Bier sowie Limonaden und Wasser zurückgerufen. In den Flaschen befänden sich möglicherweise Reste einer Lauge, teilte ein Anwalt von Frankenbräu mit Sitz am Montag mit. Bislang gebe es dafür aber keine Nachweise oder Beschwerden. Neben den Supermarktketten Rewe, Netto, Kaufland und Edeka seien auch kleinere Getränkehändler in der Region betroffen.

Grund sei dieses Mal ein technischer Defekt bei einer Reinigungsanlage der Brauerei, so der Anwalt. Nachdem die Flaschen mit Lauge gereinigt, mit Wasser ausgespült und schließlich trocken geblasen werden, würden die Flaschen nochmals auf Laugenreste überprüft. Dieser Prüfmechanismus fiel nach Angaben des Anwalts aus. Deshalb habe sich die Brauerei vorsichtshalber für einen Rückruf entschieden.

Schon Ende August und Mitte September rief Frankenbräu Bier zurück. Damals hatten Verbraucher eine angebrochene Flasche Bier beim Landratsamt abgegeben. In beiden Bierproben war Lauge. Ein Gutachten ergab jedoch in beiden Fällen, dass diese Lauge vermutlich nicht von der Brauerei stammte.

Der Geschäftsführer von Frankenbräu ging damals von Manipulation aus und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Staatsanwaltschaft leitete dazu ein Ermittlungsverfahren ein. Erkenntnisse hieraus waren am Montag zunächst nicht in Erfahrung zu bringen.

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