Landtags-SPD fordert zweigleisigen Ausbau der Werdenfelsbahn

Geht es nach der Landtags-SPD soll die Werdenfelsbahn zweigleisig werden. Bundesverkehrsminister Dobrindt vernachlässige den öffentlichen Verkehr, so zwei Landtagsabgeordnete und nannten Gründe für ihre Forderung.
| dpa
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Zwei SPD-Abgeordnete kritisieren Alexander Dobrindt für seinen Bundesverkehrswegeplan.
dpa Zwei SPD-Abgeordnete kritisieren Alexander Dobrindt für seinen Bundesverkehrswegeplan.

München - Der Entwurf von Minister Alexander Dobrindt (CSU) für den Bundesverkehrswegeplan 2030 bleibt heftig umstritten.

Die Landtags-SPD forderte Dobrindt am Dienstag auf, die bislang großenteils eingleisige Bahnstrecke von München nach Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald vollständig zweigleisig auszubauen.

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Dobrindt wolle die Straßen massiv ausbauen, vernachlässige aber den öffentlichen Verkehr Richtung Weilheim, Murnau, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald, kritisierten die beiden Landtagsabgeordneten Andreas Lotte und Florian von Brunn am Dienstag.

ICE fahren nach Garmisch

Lotte nannte mehrere Gründe für die Forderung: Die Zahl der Pendler steige kontinuierlich an. Außerdem habe die Strecke eine große Bedeutung für den Tourismus in der Region. Und außerdem handelt es sich nicht um eine reine Regionalstrecke: "Nach Garmisch-Partenkirchen fahren auch ICE. Das ist Fernverkehr", sagte Lotte.

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SPD-Kollege von Brunn kritisierte: Dobrindts Pläne führen zu immer mehr Verkehr, Lärm und Abgasen." Schon jetzt sei man mit dem Pkw schneller. "Wenn das so verwirklicht wird, fahren noch mehr Menschen mit dem Auto nach Garmisch-Partenkirchen und weiter, anstatt auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen."

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