Landshuter (56) am Brauneck verunglückt

Ein 56-jähriger Landshuter ist vergangenen Sonntag beim Wandern am Brauneck tödlich verunglückt.
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Der Sohn des Verunglückten bekam als letzte Nachricht ein Bild von der Brauneck-Bahn. (Archivfoto)
imago images / Lindenthaler Der Sohn des Verunglückten bekam als letzte Nachricht ein Bild von der Brauneck-Bahn. (Archivfoto)

Lenggries - Das letzte Lebenszeichen des Landshuters (56) erhält der Sohn (35) gegen Mittag. Sein Vater schickt ihm per WhatsApp ein Foto von der Brauneck-Bahn in Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). Danach muss sich der Mann nach Schätzungen der Polizei auf den Weg in Richtung Achselköpfe begeben haben. Als der Sohn (35) bis spät in die Nacht nichts mehr von seinem Vater hört, meldet er ihn bei der Polizeiinspektion Landshut schließlich als vermisst.

Das Auto des 56-jährigen Vermissten steht da immer noch auf dem Parkplatz der Brauneckbahn. Dort wird es am Montagmorgen von der Polizei gefunden.

Bergwacht und Polizei leiten sofort die Suche ein, auch ein Polizeihubschrauber kommt zum Einsatz. Zunächst finden die Einsatzkräfte nur den Rucksack des Vermissten, der unterhalb einer Felswand im Bereich der hinteren Krottentalalm auf 1.450 Meter Höhe liegt. Ein Polizeibergführer, der aus einem Hubschrauber abgelassen wurde, entdeckte dann in unmittelbarer Nähe, in einem Waldstück, den Leichnam des 56-Jährigen.

Der Landshuter muss auf seinem Weg von einem Steig abgekommen und in unwegsames Gelände geraten sein. Aus bisher unbekannter Ursache verlor er dann den Halt und stürzte circa 200 Meter über steiles, schorfiges Gelände ab, so die Mitteilung der Polizei Bad Tölz.

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