Landshut: Ein neuer Park zum Turnen und Trainieren

Alexander Siemens will einen Parkour- und Sportpark in Landshut auf die Beine stellen.
| Ulrike Schnyder
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An der Ludwig-Thoma-Realschule in München gibt es einen solchen Sportpark schon.
An der Ludwig-Thoma-Realschule in München gibt es einen solchen Sportpark schon. © DSNG Concepts

Landshut - Ein Platz, an dem Jugendliche Parkour üben, Rollstuhlfahrer trainieren und Sportkurse von Vereinen stattfinden können. Das ist das Ziel von Alexander Siemens. Der freiberufliche Trainer will einen Sportpark aufbauen, bei dem Menschen zusammenkommen. Die Stadt würde dafür eine Fläche zur Verfügung stellen - noch fehlt aber das Geld.

Sportart Parkour ist Siemens Leidenschaft

Alexander Siemens kann nicht lange still sitzen. Am liebsten schlägt er Salti über Mauern und Treppen oder schwingt mit Tempo durch Reckstangen. Die Sportart Parkour ist seine Leidenschaft und mittlerweile Teil seines Berufs. Und Siemens will die Kunst der effizienten Bewegung so vielen Menschen wie möglich lernen. Ein Sportpark in der Stadt wäre dafür genau richtig.

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Dafür hat Siemens sich bereits an die Stadtverwaltung gewandt, die eine Fläche bereitstellen würde. Sie hätte bereits passende Orte im Blick. Doch wo der Sportpark für alle entstehen kann, hängt zum einen davon ab, wie viel Geld zusammenkommt und wie groß der Park werden könnte. Und zum anderen spielt auch die restliche Stadtplanung und -entwicklung eine Rolle, beispielsweise, ob der Sportpark in einen zu sanierenden Spielplatz integriert werden könnte.

Alexander Siemens.
Alexander Siemens. © Ulrike Schnyder

Sportpark soll so zentral wie möglich in Landshut sein

Ginge es nach Siemens, dann hieße es: so zentral wie möglich. Und wenn er sich seinen ultimativen Sportpark wünschen könnte, dann wären das um die 400 Quadratmeter, gefüllt mit allerhand Stangen und Betonquadern, auf und an denen jeder herumturnen darf. "Es soll auf jeden Fall eine Atmosphäre entstehen, in der sich alle wohlfühlen. Da können Profisportler neben Kindern aus dem Jugendtreff trainieren und voneinander profitieren. Im besten Fall sind auch Geräte für den Behindertensport da. In dem Sport gibt es keine Regeln. Du machst das, was du bist." Über Wettkämpfe und andere Veranstaltungen könne man den Sportpark bekannter machen.

Kostenschätzung für die Anlage: 280.000 Euro

Eine ähnliche Fläche, jedoch deutlich kleiner, ist bereits in Altdorf entstanden. "Bei der Eröffnung haben viele gesagt, sie wollen genau sowas fördern", sagt Siemens. Jetzt wäre Gelegenheit dazu. Denn bevor die Stadt eine Fläche freigibt oder überhaupt die konkreten Planungen beginnen können, braucht Siemens, der das Projekt initiiert hat, Geld. Für seine Traumanlage liegt die Kostenschätzung bei ungefähr 280.000 Euro. Aber auch darunter lasse sich eine solide Anlage planen.

Wenn klar ist, welches Budget zur Verfügung steht, wird die Planung in Auftrag gegeben, und in Absprache mit der Stadtverwaltung umgesetzt. Parkouranlagen gibt es in Deutschland in den meisten großen Städten. "Ich will aber deshalb nicht wegziehen. Sondern es soll hier auch etwas entstehen. Ich arbeite als Trainer beim ETSV09 und selbstständig und merke: Die Nachfrage ist da."


Wer das Projekt von Alexander Siemens unterstützen will und für den Sportpark spenden möchte, kann das tun an IBAN: DE56 7435 0000 0021 0677 08. Den Initiator selbst erreicht man per E-Mail unter alexander.siemens21@gmail.com.

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