Klose verrät Zoma-Gefühl und "wäre gerne auf der Couch"

Der 1. FC Nürnberg greift am letzten Spieltag noch einmal aktiv in den Aufstiegskampf ein. Was denkt der Trainer darüber? Und wie ist die Lage bei seinem besten Torschützen?
dpa |
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Letzter Saisonstopp in Hannover: Nürnbergs Trainer Miroslav Klose. (Archivbild)
Letzter Saisonstopp in Hannover: Nürnbergs Trainer Miroslav Klose. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
Nürnberg

Beim spannenden Saisonfinale um Auf- und Abstieg in der 2. Bundesliga würde Miroslav Klose am liebsten als mitfiebernder Fußball-Fan vor dem Fernseher sitzen. "Ich wäre gerne auf der Couch und würde es mir bequemer machen", sagte der Trainer des Tabellenachten 1. FC Nürnberg

Doch das geht nicht. Denn Klose muss mit seiner Mannschaft am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten Hannover 96 antreten. Der Tabellenzweite SV Elversberg, Hannover und der SC Paderborn auf Platz vier gehen mit jeweils 59 Punkten in den letzten Spieltag. Das Trio ermittelt den zweiten Aufsteiger neben dem FC Schalke 04, wer als Dritter in die Relegation gegen den Tabellen-16. der Bundesliga einzieht - und wer als Vierter der große Verlierer ist. 

Seinen Aufstiegstipp verrät Klose nicht

Wer hat die besten Chancen? "Ich habe meine Meinung", antwortete Klose in der Pressekonferenz vor der Partie in Niedersachsen: "Aber ich weiß nicht, ob es richtig wäre, sie hier kundzutun." Ein wenig schade findet er, "dass ich mir es nicht im Fernsehen anschauen kann, sowohl oben die drei Mannschaften, wo alles noch passieren kann, und genauso unten. Das ist sehr spannend."

Klose will Hannover nichts schenken. "Wir wollen versuchen, da noch ein richtig gutes Spiel zu machen und Punkte mitzunehmen. Das ist absolut unser Ziel", versicherte der 47-Jährige. Er wird sein zweites "Club"-Jahr unabhängig vom Ausgang der letzten Saisonpartie in der oberen Tabellenhälfte beenden. 

Wer ersetzt "Herzstück" Markhiev?

Die spannendste Aufstellungsfrage lautet: Wer ersetzt den verletzten Schlüsselspieler Adam Markhiev (Nasenbeinbruch) im Mittelfeld? Rabby Nzingoula und Tom Baack nannte Klose als Optionen: "Es ist eine Fünfzig-fünfzig-Entscheidung." Er lobte zugleich Markhiev für ein insgesamt sehr gutes erstes FCN-Jahr. "Er hat gezeigt, dass er unser Herzstück ist."

Ein Update gab Klose zur ungewissen Zukunft von Mohamed Zoma, dem mit zwölf Toren mit Abstand gefährlichsten FCN-Stürmer. Er berichtete von "guten Gesprächen" mit dem 22-Jährigen, der trotz Vertrages den Verein nach nur einem Jahr für viel Geld verlassen könnte. "Er ist das völlig klar und entspannt", äußerte Klose über Zoma, der nach dem Heimsieg vor einer Woche gegen Schalke gesagt hatte, dass es bei ihm "noch keine Entscheidung" gebe. 

"Es kommt, wie es kommt", sagte Klose, der das Fußballgeschäft bestens kennt. Anders als beim Aufstiegskampf verriet er im Fall Zoma aber nach den Gesprächen mit dem Stürmer seine Einschätzung: "Ich habe ein gutes Gefühl - und das war mir wichtig."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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