Klose trifft Ex-Club – Fans kämpfen mit Anreiseproblemen

Die sportlichen Nürnberger Sorgen sind nach dem Sieg in Kiel wieder kleiner geworden. Dafür gibt es andere Probleme.
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Freut sich auf Kaiserslautern: FCN-Trainer Klose. (Archivbild)
Freut sich auf Kaiserslautern: FCN-Trainer Klose. (Archivbild) © Daniel Karmann/dpa
Nürnberg

Beim Wiedersehen von Nürnbergs Trainer Miroslav Klose mit dem 1. FC Kaiserslautern droht den Fußballfans ein Chaos bei der Anreise. Durch den am Freitag beginnenden zweitägigen ÖPNV-Warnstreik in der Frankenmetropole, der bis Sonntagmorgen andauern soll, kommt es zu Einschränkungen.

Der 1. FC Nürnberg empfiehlt den Anhängern die Anreise mit dem Pkw. Sollte das nicht möglich sein, sei die S-Bahn eine Alternative. 40.000 Zuschauer werden zu dem Zweitligaspiel erwartet, 5.000 davon aus Kaiserslautern.

Für die FCK-Anhänger sei eine Anreise mit dem Zug nicht möglich, teilte der 1. FC Kaiserslautern mit. Die Weiterreise mit der U-Bahn sei ebenfalls nicht möglich, genau wie mit den S-Bahnen. Der Grund: Strikte Fantrennung. Der Fußweg zum Max-Morlock-Stadion sei ebenfalls untersagt. "Daher gibt es vom Hauptbahnhof kommend keine Möglichkeit zum Stadion zu gelangen."

In einem Fanbrief der Nürnberger Polizei ist jedoch nicht von einem Verbot die Rede. Es wird lediglich empfohlen, aus Sicherheitsgründen nicht S-Bahn zu fahren.

Noch immer ein besonderes Spiel für Klose

Für Klose ist die Begegnung mit seinem Ex-Club noch immer etwas Besonderes: "Aber mittlerweile, wenn man das vierte Spiel macht, sind natürlich andere Emotionen, andere Gefühle da. Man ist ja auch schon länger beim Club", sagte der Weltmeister von 2014 auf der Pressekonferenz. Noch ist Klose mit dem Club ungeschlagen gegen Kaiserslautern.

Bei den "Roten Teufeln" gelang Klose einst der Durchbruch, erst zum Bundesligaprofi und dann auch zum Nationalspieler. Er gilt dort als Vereinsikone, wird in einem Atemzug mit Legenden wie Fritz und Ottmar Walter, Horst Eckel, Hans-Peter Briegel oder Andreas Brehme genannt und verehrt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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