Kliniken steuern auf Engpässe bei Schutzkleidung zu

München (dpa/lby) - Die bayerischen Krankenhäuser steuern durch den Anstieg der Corona-Infektionen auf Engpässe bei der Schutzausrüstung für Ärzte und Pfleger zu. "Die ersten Kliniken haben uns gemeldet, dass es gegen Ende der Woche sehr eng wird mit Masken, mit Brillen, mit Schutzkleidung", sagte Eduard Fuchshuber von der Bayerischen Krankenhausgesellschaft am Dienstag in München.
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Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa
dpa Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa

München (dpa/lby) - Die bayerischen Krankenhäuser steuern durch den Anstieg der Corona-Infektionen auf Engpässe bei der Schutzausrüstung für Ärzte und Pfleger zu. "Die ersten Kliniken haben uns gemeldet, dass es gegen Ende der Woche sehr eng wird mit Masken, mit Brillen, mit Schutzkleidung", sagte Eduard Fuchshuber von der Bayerischen Krankenhausgesellschaft am Dienstag in München. "Das wird in der Tat ein Problem." Aktuell würden sich die Krankenhäuser bereits gegenseitig aushelfen, um die Versorgung der Patienten aufrecht zu erhalten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte nach einer Sitzung mit dem bayerischen Kabinett in München, ihm sei die Situation in den Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen absolut bewusst, und kündigte an: "Wie es ausschaut, werden wir in den nächsten Tagen dort konkret zu Lösungen kommen." Details wolle er aber erst verkünden, wenn die Ware in Deutschland angekommen sei. Als Lehre habe er bereits gezogen, "dass wir nicht in diesem Umfang, gerade bei solch sensiblen Produkten - auch Arzneimitteln, Masken, aber auch in den Lieferketten - abhängig sein sollten von einem großen Land, in dem Fall China."

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte ebenfalls, dass künftige Pandemiepläne die Möglichkeit vorsehen müssten, hierzulande Produktionskapazitäten zu aktivieren beziehungsweise zu reaktiveren. "So kann es nicht mehr bleiben", betonte er mit Blick auf die Erfahrungen mit dem Erreger Sars-CoV-2.

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