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Kein 2G+ in der Gastro: Söders "Team Sonderweg"

Digitalredakteur Michael Schleicher über den erneuten Sonderweg Bayerns im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
| Michael Schleicher
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Die Omikron-Welle rollt über Deutschland hinweg, die Bund-Länder-Runde reagiert mit Verschärfungen, unter anderem einer 2G+-Regel in der Gastro.

Gegenwind kommt diesmal aus Bayern mit Ministerpräsident Söder an der Spitze. Er zweifelt zumindest an der Notwendigkeit der Verschärfung, erteilt dieser in seinem Land die Absage.

Erst im November warb Söder für einheitliche Regeln

Das erstaunt – hatte Söder doch immer wieder und erst im vergangenen November für bundeseinheitliche Regeln im Kampf gegen Corona geworben.

Es sieht so aus, als wolle Bayern bei den Anti-Corona-Maßnahmen bewusst aus der Reihe tanzen und sich von den anderen Bundesländern abgrenzen – früher mit strengeren Regeln als im Rest der Republik (Clubs komplett geschlossen, Sperrstunde um 22 Uhr), jetzt mit softeren Richtlinien.

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Über Söders neues Gebaren darf man durchaus verwundert sein: Erst gemeinsame Maßnahmen fordern, diese dann aber nicht umsetzen – wie das zusammenpasst? Gar nicht.

Dabei hatte Söder unzählige Male vom "Team Vorsicht und Umsicht" gesprochen. Aktuell ist er vor allem eines: das "Team Sonderweg".

Ob es da eine Rolle spielt, dass die arg gebeutelte Gastronomie so viele Corona-Hilfen in Anspruch nehmen muss? Das kostet Steuergelder – auch bayerische.

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