Karl nach WM-Aus: "Tut einfach unbeschreiblich weh"

Lennart Karl war auf dem besten Weg, eine WM-Überraschung zu werden – und verletzte sich im Abschlusstraining vor dem letzten Test. Wie es ihm geht, berichtet er auf Instagram.
dpa |
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Lennart Karl verletzte sich im Training - das Aus schon vor der WM.
Lennart Karl verletzte sich im Training - das Aus schon vor der WM. © Federico Gambarini/dpa
Chicago

Jungprofi Lennart Karl hat sich nach seiner Oberschenkelverletzung und dem WM-Aus selbst zu Wort gemeldet. Er wisse nicht, wo er anfangen solle, "aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen", schrieb der 18 Jahre alte Fußballer des FC Bayern München kurz nach der Diagnose. "Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt." Er habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Karl versprach, er werde stärker zurückkommen. Er werde das DFB-Team jede Minute unterstützen. "Danke für die starken Nachrichten", schrieb er. 

Karl hatte sich im Abschlusstraining vor dem letzten Testmatch heute (20.30 Uhr/RTL) in Chicago gegen Mitgastgeber USA einen Muskelbündelriss im linken, vorderen Oberschenkel zugezogen, wie der DFB nach einer Untersuchung des Offensivspielers in einem Krankenhaus mitteilte.

Bundestrainer Julian Nagelsmann reagierte umgehend auf die Diagnose. Er nominierte Assan Ouédraogo von RB Leipzig anstelle von Karl in sein 26 Spieler umfassendes Aufgebot nach. Der 20-Jährige hatte beim 6:0 zum Abschluss der WM-Qualifikation gegen die Slowakei im November sein Länderspiel-Debüt gefeiert und gleich ein Tor erzielt. Ouédraogo wird in den kommenden Tagen ins WM-Quartier in Winston-Salem anreisen und dort auf die DFB-Kollegen treffen. 

Viele Kommentare von Kollegen

Unter Karls Post auf Instagram sammelten sich schnell tausende Kommentare, darunter viele von deutschen Nationalspielern wie Jamal Musiala, Nick Woltemade oder Antonio Rüdiger, aber auch von Bayern-Kollegen wie Michael Olise und Dayot Upamecano oder dem Schweizer Granit Xhaka.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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