Immer mehr Gewalt gegen Bayerns Polizisten

München (dpa/lby) - Die Arbeit von Bayerns Polizisten wird immer gefährlicher. Im vergangenen Jahr wurden im Freistaat rund 2600 Beamte im Dienst verletzt, dies ist ein neuer Höchstwert im seit 2010 jährlich vorgelegten Lagebild zur Gewalt gegen Polizeibeamte.
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Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Die Arbeit von Bayerns Polizisten wird immer gefährlicher. Im vergangenen Jahr wurden im Freistaat rund 2600 Beamte im Dienst verletzt, dies ist ein neuer Höchstwert im seit 2010 jährlich vorgelegten Lagebild zur Gewalt gegen Polizeibeamte. Verglichen mit 2018 wurden damit im Vorjahr rund 30 Beamte mehr verletzt. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will am heutigen Donnerstag in München alle Details zum Lagebild vorstellen. Dabei wird es auch darum gehen, wie die Beamten künftig besser vor verbalen und körperlichen Übergriffen geschützt werden können.

2018 waren 17 367 bayerische Polizisten von Gewalt betroffen, Tendenz weiter steigend. Auch Rettungskräfte erleiden immer mehr Angriffe - insgesamt registrierte die Polizei 2019 mehr als 300 Straftaten, 2018 waren es noch etwa 200 gewesen. Bei den Mitgliedern der Feuerwehren verzeichnete die Statistik für 2019 und 2018 mit je 80 Vorfällen in etwa gleichbleibende Zahlen.

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