Huml scheitert bei der Bamberger OB-Wahl

Es war ein spannender Dreikampf – und am Ende schied die überregional prominenteste Kandidatin aus: Ex-Staatsministerin Melanie Huml von der CSU verpasst die Stichwahl in Bamberg.
von  AZ/dpa
Der bisherige Amtsinhaber Andreas Starke hört auf und räumt seinen Schreibtisch im Bamberger Rathaus. (Archivbild)
Der bisherige Amtsinhaber Andreas Starke hört auf und räumt seinen Schreibtisch im Bamberger Rathaus. (Archivbild) © Nicolas Armer/dpa

Ex-Staatsministerin Melanie Huml (CSU) ist bei der Oberbürgermeisterwahl in Bamberg gescheitert. Sie kam im ersten Wahlgang nach dem vorläufigen Ergebnis nur auf den dritten Platz mit 28,2 Prozent der gültigen Stimmen. Allerdings fiel die Entscheidung knapp aus: Auf Platz eins landete der bisherige zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) mit 30,3 Prozent, auf Rang zwei schaffte es SPD-Kandidat Sebastian Niedermaier (29,0 Prozent). Glüsenkamp und Niedermaier gehen nun in zwei Wochen am 22. März in die Stichwahl. 

In der oberfränkischen Stadt war der bisherige OB Andreas Starke (SPD) nach zwei Jahrzehnten im Amt nicht wieder angetreten. Huml war lange Jahre Mitglied der Staatsregierung als Staatssekretärin und als Gesundheits- beziehungsweise Europaministerin.

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