Hoeneß kontert Bischof-Frage: "Sind 80 Millionen sittlich?"

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Bedenken eines Geistlichen über unmoralisch hohe Ablösesummen im Fußball ironisch gekontert. "Bei 80 Millionen könnte ich als Christ und Bischof fragen: Ist das sittlich noch erlaubt", fragte der Essener Franz-Josef Overbeck auf einer Podiumsdiskussion in Bonn.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Bayern-Präsident Uli Hoeneß spricht während einer Podiumsdiskussion. Foto: Rolf Vennenbernd
dpa Bayern-Präsident Uli Hoeneß spricht während einer Podiumsdiskussion. Foto: Rolf Vennenbernd

Bonn - Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Bedenken eines Geistlichen über unmoralisch hohe Ablösesummen im Fußball ironisch gekontert. "Bei 80 Millionen könnte ich als Christ und Bischof fragen: Ist das sittlich noch erlaubt", fragte der Essener Franz-Josef Overbeck auf einer Podiumsdiskussion in Bonn. Hoeneß entgegnete: "Sie können nur hoffen, dass er in der katholischen Kirche ist. Bei etwa zehn Millionen Verdienst zahlt er 400 000 Euro Kirchensteuer. Ich habe noch nie jemanden von der Kirche gehört, der dagegen gewettert hat."

Die Münchner haben für die kommende Saison den französischen Weltmeister Lucas Hernandez für 80 Millionen Euro verpflichtet. Hoeneß wandte freilich ein, dass solche Ablösesummen bei ihm auch ein mulmiges Gefühl auslösen. "Ich möchte eigentlich keine Spieler für 80 oder 100 Millionen kaufen, aber wenn du im Konzert der Großen bestehen willst, musst du hin und wieder auch mal Dinge machen, die mir persönlich nicht gefallen", sagte er.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren