Hoeneß appelliert in Corona-Krise: "Vermisse den Optimismus"

Der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat in der schwierigen Coronavirus-Pandemie zu mehr Zuversicht und Tatendrang aufgerufen. "Man muss versuchen, aufzuhören, immer nur zu klagen", sagte der 68-Jährige im Bayerischen Fernsehen.
| dpa
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Uli Hoeneß gibt eine Pressekonferenz. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild
dpa Uli Hoeneß gibt eine Pressekonferenz. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

München - Der frühere Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat in der schwierigen Coronavirus-Pandemie zu mehr Zuversicht und Tatendrang aufgerufen. "Man muss versuchen, aufzuhören, immer nur zu klagen", sagte der 68-Jährige im Bayerischen Fernsehen. "Wir alle sind in die Sache reingeraten, ohne dass wir etwas dafür konnten und müssen die Situation akzeptieren."

Hoeneß rückte die Corona-Krise in einer BR-Sondersendung am Mittwochabend in einen großen historischen Zusammenhang. "Diese Krise ist fast wie Krieg", sagte der langjährige Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Auch unsere Eltern haben nach dem Krieg das Land wieder aufgebaut."

Jeder müsse die Ärmel hochkrempeln, forderte Hoeneß. "Man muss schauen, wo man helfen, anpacken und arbeiten kann. Ich vermisse den Optimismus, jeder klagt nur", sagte Hoeneß. Im Vergleich zu anderen Ländern sei es um die Situation in Deutschland sehr gut bestellt. Es sei die "beste Zeit, darüber nachzudenken, wie wir alle aus dem Tief rauskommen".

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