Herrmann will Grenzschutz in Griechenland unterstützen

Athen (dpa/lby) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Griechenland Hilfe beim Grenzschutz angeboten. Zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in Athen sagte er am Mittwoch, Deutschland wolle sich beim Schutz der EU-Außengrenzen und beim personellen Ausbau der europäischen Grenzschutzagentur Frontex noch mehr engagieren.
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Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, vor einer Sitzung. Foto: Peter Kneffel/dpa
dpa Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, vor einer Sitzung. Foto: Peter Kneffel/dpa

Athen (dpa/lby) - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Griechenland Hilfe beim Grenzschutz angeboten. Zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in Athen sagte er am Mittwoch, Deutschland wolle sich beim Schutz der EU-Außengrenzen und beim personellen Ausbau der europäischen Grenzschutzagentur Frontex noch mehr engagieren. Dabei betonte Herrmann erneut die Bedeutung des griechischen Grenzschutzes für Deutschland und Europa: "Niemand will, dass sich in Deutschland eine Situation wie im Jahr 2015 wiederholt." Im Zentrum seiner Reise stand der Austausch mit Vertretern des Mittelmeerlandes zum Thema Flucht nach Europa.

Herrmann sprach sich zudem für eine Abschiebung von Geflüchteten ohne Anrecht auf Schutz in Europa direkt an der Grenze aus. Asylanträge sollten sofort geprüft werden. "Die Flüchtlinge erst durch ganz Europa reisen zu lassen und dann dort die Asylverfahren durchzuführen, kann nicht wirklich funktionieren." Zuvor hatte auch Herrmanns Parteikollege und Bundesinnenminister Horst Seehofer für Asylverfahren und Abschiebungen an den EU-Außengrenzen plädiert.

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