Große Traueranzeigen für Hubert Aiwanger

Der plötzliche Tod von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat Politik und Verbände in Bayern schockiert. Das zeigen auch zahlreiche Traueranzeigen.
von  AZ/dpa
Markus Söder und viele seiner Kabinettsmitglieder gedenken dem gestorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.
Markus Söder und viele seiner Kabinettsmitglieder gedenken dem gestorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. © Sven Hoppe/dpa

Mit großen Traueranzeigen haben Politiker und verschiedene Institutionen in Bayern an den plötzlich verstorbenen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) erinnert. In der "Süddeutschen Zeitung" etwa erschienen entsprechende Anzeigen von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), dem bayerischen Landtag, dem Wirtschaftsministerium, den Freien Wählern sowie von Wirtschaftsverbänden und der Messe München. 

"Hubert Aiwanger war ein Politiker von besonderem Schrot und Korn", heißt es in einer Anzeige der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. "Ein Freund der freien Rede und der klaren Worte." Aiwanger sei "ein Parlamentarier mit Herzblut" gewesen, steht in der von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) unterzeichneten Anzeige des Bayerischen Landtags.

Markus Söder: "Werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren"

Und auch der Freistaat Bayern trauert – unterzeichnet von Ministerpräsident Markus Söder. "Hubert Aiwanger hat die Politik im Freistaat entscheidend geprägt. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren", heißt es in der Traueranzeige. "Er suchte stets die Nähe von Menschen und hatte ein offenes Ohr für ihre Sorgen" – so beschreibt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger.

Aiwanger war seit 2018 Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident in einer Koalition aus CSU und Freien Wählern unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Der 55 Jahre alte Niederbayer und Chef der Freien Wähler war am Mittwoch leblos in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden worden, nachdem er tagsüber wegen gesundheitlicher Probleme nicht bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler eine Rede halten konnte.

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