Gewitterguss durchnässt G7-Gegner

Ein Gewitter mit sintflutartigem Regen hat am Samstagmorgen die Gegner des G7-Gipfels in ihrem Protestcamp überrascht. Auf der Wiese bildeten sich Pfützen. G7-Gegner patschten barfuß und mit nassen Haaren durch das Camp.
| dpa
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Das Protestcamp in Garmisch.
dpa Das Protestcamp in Garmisch.

Garmisch-Partenkirchen  -  Die Zelte hätten aber dicht gehalten, sagte Sprecher Wuck Linhardt. Seit Freitagabend wuchs das Lager um etwa 90 neue Zelte. "Das Interesse ist groß", so der Sprecher. Ein weiterer Bauer habe eine Wiese bereitgestellt. Dies sei mit der Gemeinde und der Polizei abgestimmt.

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Demonstranten würden grundsätzlich weiter durch die verschiedenen Kontrollen gelassen, sofern sie nicht beispielsweise verdächtige Gegenstände dabei hätten, sagte der Polizeisprecher. Es gehe um die Ausübung eines Grundrechts. "Man kommt durch, aber mit entsprechenden Hemmnissen", sagte der Sprecher. "Es kommt darauf wie man ausgestattet ist." Bisher habe es aber keine Festnahmen oder Gewahrsamnahmen gegeben, um bekannte Störer im Vorfeld festzusetzen. Auch nach einer spontanen Demonstration am Freitagabend gab es keine besonderen Vorkommnisse. "Die Nacht ist ruhig verlaufen." Die Gipfelgegner vom Bündnis "Stop G7 Elmau" weiteten inzwischen ihre Campfläche aus. "Sie haben ein Nachbargrundstück angemietet", sagte der Polizeisprecher.

Die Fläche habe sich damit um 3000 Quadratmeter vergrößert. Insgesamt zelten dort derzeit laut Polizei rund 700 Menschen.

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